(358) Apollonia

Asteroid
(358) Apollonia
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 5. Mai 2025 (JD 2.460.800,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2,877 AE
Exzentrizität 0,152
Perihel – Aphel 2,440 AE  3,313 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 3,554°
Länge des aufsteigenden Knotens 172,1°
Argument der Periapsis 252,0°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 21. November 2023
Siderische Umlaufperiode 4 a 321 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,46 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 90,1 km ± 0,8 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,05
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 2 d 3 h
Absolute Helligkeit 9,1 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Ch
Geschichte
Entdecker Auguste Charlois
Datum der Entdeckung 8. März 1893
Andere Bezeichnung 1893 EC, 1901 XA, 1949 OG1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(358) Apollonia ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 8. März 1893 vom französischen Astronomen Auguste Charlois am Observatoire de Nice bei einer Helligkeit von 12,5 mag entdeckt wurde.

Der Asteroid wurde nach Meinung des französischen Astronomen Michel-Alain Combes (* 1942) wahrscheinlich nach Apollonia, einer antiken Stadt in Illyrien an der Mündung des Aoos benannt, die in griechisch-römischer Zeit als kulturelles und kommerzielles Zentrum bekannt war. Julius Bauschinger, der Direktor des Astronomischen Rechen-Instituts in Berlin, veröffentlichte 1901 die Namen von 34 von Charlois entdeckten Asteroiden zwischen den Nummern (356) und (451). Im Text heißt es lediglich: „Nach Zustimmung des Herrn Charlois haben folgende von ihm entdeckten… Planeten nachstehende Namen erhalten.“ Es liegt daher nahe, dass die Namen vom Astronomischen Rechen-Institut ausgewählt wurden.

  1. J. Bauschinger: Benennung von kleinen Planeten. In: Astronomische Nachrichten. Band 156, Nr. 3735, 1901, Sp. 239–240, doi:10.1002/asna.19011561520 (PDF; 141 kB).