(37) Fides
| Asteroid (37) Fides | |
|---|---|
| Berechnetes 3D-Modell von (37) Fides | |
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Mittlerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 2,643 AE |
| Exzentrizität | 0,175 |
| Perihel – Aphel | 2,181 AE – 3,105 AE |
| Neigung der Bahnebene | 3,068° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 7,2° |
| Argument der Periapsis | 62,3° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 29. Oktober 2023 |
| Siderische Umlaufperiode | 4 a 108 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 18,18 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 108,4 km ± 1,9 km |
| Albedo | 0,18 |
| Rotationsperiode | 7 h 20 min |
| Absolute Helligkeit | 7,4 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
S |
| Spektralklasse (nach SMASSII) |
S |
| Geschichte | |
| Entdecker | K. T. R. Luther |
| Datum der Entdeckung | 5. Oktober 1855 |
| Andere Bezeichnung | 1855 TB, 1925 WH |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(37) Fides ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 5. Oktober 1855 vom deutschen Astronomen Karl Theodor Robert Luther an der Sternwarte Düsseldorf entdeckt wurde.
Der Asteroid wurde benannt nach Fides, der römischen Göttin des Glaubens, der Eide und der Ehrlichkeit. Da fides im Kirchenlatein den christlichen Glauben bezeichnet und gleichzeitig ein an das christliche Kreuz angelehntes Symbol gewählt wurde, kann nicht ausgeschlossen werden, dass genau diese Assoziation beabsichtigt war. Luther erklärte in einem Schreiben vom 11. Oktober 1855, „… dass der Düsseldorfer Gemeinderath in seiner gestrigen Sitzung, aus einer vom Curatorium der Sternwarte zu diesem Zweck entworfenen Liste, für meinen neuesten Planeten den Namen Fides und das Zeichen eines Kreuzes gewählt hat.“ Es war das letzte von einem Astronomen vorgeschlagene Symbol für einen Hauptgürtel-Asteroiden. Das Symbol konnte sich in der wissenschaftlichen Literatur nicht mehr gegen die seinerzeit eingekreiste und heute eingeklammerte oder freistehende Nummerdarstellung durchsetzen.