(385) Ilmatar

Asteroid
(385) Ilmatar
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2,848 AE
Exzentrizität 0,127
Perihel – Aphel 2,486 AE  3,209 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 13,582°
Länge des aufsteigenden Knotens 344,8°
Argument der Periapsis 189,1°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 29. Dezember 2023
Siderische Umlaufperiode 4 a 294 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,58 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 85,8 km ± 0,6 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,24
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 2 d 14 h
Absolute Helligkeit 7,8 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
S
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Max Wolf
Datum der Entdeckung 1. März 1894
Andere Bezeichnung 1894 EA, 1918 CC, 1942 FQ, 1953 TQ, 1987 QG3
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(385) Ilmatar ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 1. März 1894 vom deutschen Astronomen Max Wolf an seiner Privatsternwarte in Heidelberg bei einer Helligkeit von 8 mag entdeckt wurde.

Der Asteroid ist benannt nach Ilmatar, einer Figur aus der finnischen Mythologie, die die Tochter der Luft symbolisiert, die Erde, Himmel, Sonne, Mond und Sterne hervorbrachte. Die Benennung erfolgte durch Adalbert Krueger (1832–1896), den Herausgeber der Astronomischen Nachrichten, der erklärte: „In Bezug auf (330) wünscht der Entdecker, dass ich den Namen vorschlagen solle.“ Dieser Asteroid wurde jedoch später mit der bereits bekannten (298) Baptistina identifiziert. Der Name „Ilmatar“ wurde schließlich 1901 auf (385) übertragen. Krueger hatte mehrere Jahre in Finnland verbracht und kam 1862 nach Helsingfors, daher die Namenswahl. Zuvor war er Assistent von Friedrich Wilhelm August Argelander in Bonn gewesen. 1876 ging er nach Gotha. Er bestimmte eine Reihe von Sternparallaxen und veröffentlichte 1893 einen Katalog von über 2000 roten Sternen.

  1. A. Krueger: Benennung der von Dr. M. Wolf entdeckten Planeten (323), (325) und (330). In: Astronomische Nachrichten. Band 130, Nr. 3106, 1892, Sp. 159–160 (online).