(399) Persephone
| Asteroid (399) Persephone | |
|---|---|
| Berechnetes 3D-Modell von (399) Persephone | |
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Äußerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 3,051 AE |
| Exzentrizität | 0,077 |
| Perihel – Aphel | 2,815 AE – 3,286 AE |
| Neigung der Bahnebene | 13,115° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 346,2° |
| Argument der Periapsis | 192,3° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 9. Juni 2023 |
| Siderische Umlaufperiode | 5 a 120 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 17,03 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 39,6 km ± 1,9 km |
| Albedo | 0,31 |
| Rotationsperiode | 9 h 8 min |
| Absolute Helligkeit | 8,9 mag |
| Spektralklasse (nach SMASSII) |
X |
| Geschichte | |
| Entdecker | Max Wolf |
| Datum der Entdeckung | 23. Februar 1895 |
| Andere Bezeichnung | 1895 DD, 1948 CC |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(399) Persephone ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 23. Februar 1895 vom deutschen Astronomen Max Wolf an seiner Privatsternwarte in Heidelberg bei einer Helligkeit von 12,5 mag entdeckt wurde.
Der Asteroid ist benannt nach Persephone, der Tochter von Zeus und Demeter, die Frau Plutons und Königin des Hades. Pluton entführte sie, als sie in der Ebene von Enna auf Sizilien Blumen pflückte. Demeter suchte sie überall und drohte mit der Vernichtung der gesamten Menschheit, indem sie der Erde die Fruchtbarkeit entzog, sollte sie sie nicht finden. Zeus versprach, Persephone ihrer Mutter zurückzugeben, sofern sie in der Unterwelt nichts gegessen hatte. Da sie jedoch Granatapfelkerne gegessen hatte, musste sie jedes Jahr sechs Monate bei Pluton verbringen, durfte aber sechs Monate zu ihrer Mutter zurückkehren. In der römischen Mythologie entspricht ihr Proserpina, die bereits beim Asteroiden (26) Proserpina als Namensgeberin berücksichtigt wurde. Die Benennung erfolgte 1901 auf Wunsch des Entdeckers durch den Berliner Astronomen Adolf Berberich (1861–1920).
- ↑ H. Kreutz: Benennung von kleinen Planeten. In: Astronomische Nachrichten. Band 156, Nr. 3728, 1901, Sp. 127–128, doi:10.1002/asna.19011560805.