(399) Persephone

Asteroid
(399) Persephone
Berechnetes 3D-Modell von (399) Persephone
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 3,051 AE
Exzentrizität 0,077
Perihel – Aphel 2,815 AE  3,286 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 13,115°
Länge des aufsteigenden Knotens 346,2°
Argument der Periapsis 192,3°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 9. Juni 2023
Siderische Umlaufperiode 5 a 120 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,03 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 39,6 km ± 1,9 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,31
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 9 h 8 min
Absolute Helligkeit 8,9 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
X
Geschichte
Entdecker Max Wolf
Datum der Entdeckung 23. Februar 1895
Andere Bezeichnung 1895 DD, 1948 CC
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(399) Persephone ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 23. Februar 1895 vom deutschen Astronomen Max Wolf an seiner Privatsternwarte in Heidelberg bei einer Helligkeit von 12,5 mag entdeckt wurde.

Der Asteroid ist benannt nach Persephone, der Tochter von Zeus und Demeter, die Frau Plutons und Königin des Hades. Pluton entführte sie, als sie in der Ebene von Enna auf Sizilien Blumen pflückte. Demeter suchte sie überall und drohte mit der Vernichtung der gesamten Menschheit, indem sie der Erde die Fruchtbarkeit entzog, sollte sie sie nicht finden. Zeus versprach, Persephone ihrer Mutter zurückzugeben, sofern sie in der Unterwelt nichts gegessen hatte. Da sie jedoch Granatapfelkerne gegessen hatte, musste sie jedes Jahr sechs Monate bei Pluton verbringen, durfte aber sechs Monate zu ihrer Mutter zurückkehren. In der römischen Mythologie entspricht ihr Proserpina, die bereits beim Asteroiden (26) Proserpina als Namensgeberin berücksichtigt wurde. Die Benennung erfolgte 1901 auf Wunsch des Entdeckers durch den Berliner Astronomen Adolf Berberich (1861–1920).

  1. H. Kreutz: Benennung von kleinen Planeten. In: Astronomische Nachrichten. Band 156, Nr. 3728, 1901, Sp. 127–128, doi:10.1002/asna.19011560805.