(4) Vesta

Asteroid
(4) Vesta
Aufnahme des Asteroiden Vesta durch die Raumsonde Dawn aus 5200 km Entfernung (24. Juli 2011)
{{{Bild2}}}
{{{Bildtext2}}}
Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 5. Mai 2025 (JD 2.460.800,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Vesta-Familie
Große Halbachse 2,361 AE
Exzentrizität 0,090
Perihel – Aphel 2,148 AE  2,574 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 7,140°
Länge des aufsteigenden Knotens 103,7°
Argument der Periapsis 151,6°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 14. August 2025
Siderische Umlaufperiode 3 a 229 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 19,35 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser
Abmessungen 569 × 554 × 453 km
Masse 2590271e20Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,4228
Mittlere Dichte 3,46 g/cm³
Rotationsperiode 5,342 h
Absolute Helligkeit 3,25 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
V
Spektralklasse
(nach SMASSII)
V
Geschichte
Entdecker H. Olbers
Datum der Entdeckung 29. März 1807
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

Die Vesta ist mit 523 km mittlerem Durchmesser der größte Asteroid im Asteroiden-Hauptgürtel. An Masse wird Vesta nur von Ceres übertroffen, die aber seit 2006 zur Klasse der Zwergplaneten zählt.

Im offiziellen Namen (4) Vesta (Aussprache [ˈvεsta] ) kommt die Ziffer 4 aus der Nomenklatur für Asteroiden nach der Entdeckungsreihenfolge (1. Ceres, 2. Pallas, 3. Juno, 4. Vesta).

Vesta ist – wie Ceres und vermutlich auch Pallas – ein Protoplanet aus der Entstehungszeit des Sonnensystems, der also in seiner Umgebung nicht genug Material für die Entwicklung zu einem größeren Planeten vorfand. Sie hat einen relativ hohen Metall-Anteil, ist etwas oval (möglicherweise durch eine Kollision in der Frühzeit) und ist der einzige Asteroid, der bisweilen mit bloßem Auge sichtbar wird.

  1. Max Mangold (Bearb.): Duden. Das Aussprachewörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim 2005, ISBN 3-411-04066-1, S. 818.
  2. Helmut Boor (Hrsg.): Theodor SiebsDeutsche Hochsprache. 18. Auflage. De Gruyter, Berlin 1966, S. 348; books.google.de