(536) Merapi
| Asteroid (536) Merapi | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Hauptgürtelasteroid |
| Große Halbachse | 3,507 AE |
| Exzentrizität | 0,090 |
| Perihel – Aphel | 3,191 AE – 3,823 AE |
| Neigung der Bahnebene | 19,387° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 59,1° |
| Argument der Periapsis | 297,8° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 14. März 2024 |
| Siderische Umlaufperiode | 6 a 207 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 15,87 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 147,1 km ± 5,5 km |
| Albedo | 0,05 |
| Rotationsperiode | 8 h 47 min |
| Absolute Helligkeit | 8,1 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
X |
| Geschichte | |
| Entdecker | George Henry Peters |
| Datum der Entdeckung | 11. Mai 1904 |
| Andere Bezeichnung | 1904 JF, 1950 KE, 1957 LP |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(536) Merapi ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 11. Mai 1904 vom US-amerikanischen Astronomen George Henry Peters am United States Naval Observatory (USNO) in Washington, D.C. bei einer Helligkeit von 11,7 mag entdeckt wurde. Es war seine erste von drei Asteroidenentdeckungen.
Der Asteroid ist benannt nach dem Vulkan Marapi im mittleren Westen Sumatras, dem Standort des USNO und anderer Expeditionen zur totalen Sonnenfinsternis vom 18. Mai 1901. Der Berg stößt mehr oder weniger kontinuierlich Rauch aus und der Name bedeutet „mit Feuer“. Er ist nicht zu verwechseln mit dem nahegelegenen aktiven Vulkan Merapi in Zentraljava. Der Entdecker war Mitglied der Sonnenfinsternis-Expedition gewesen.
(536) Merapi wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber außerhalb der Hecuba-Lücke und ist damit ein Mitglied der Cybele-Gruppe.