(556) Phyllis
| Asteroid (556) Phyllis | |
|---|---|
| Berechnetes 3D-Modell von (556) Phyllis | |
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Innerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 2,464 AE |
| Exzentrizität | 0,104 |
| Perihel – Aphel | 2,208 AE – 2,720 AE |
| Neigung der Bahnebene | 5,249° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 286,0° |
| Argument der Periapsis | 177,2° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 12. Dezember 2024 |
| Siderische Umlaufperiode | 3 a 317 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 18,93 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 36,3 km ± 0,4 km |
| Albedo | 0,20 |
| Rotationsperiode | 4 h 18 min |
| Absolute Helligkeit | 9,5 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
S |
| Spektralklasse (nach SMASSII) |
S |
| Geschichte | |
| Entdecker | Paul Götz |
| Datum der Entdeckung | 8. Januar 1905 |
| Andere Bezeichnung | 1905 AD, 1950 QW |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(556) Phyllis ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 8. Januar 1905 vom deutschen Astronomen Paul Götz an der Großherzoglichen Bergsternwarte in Heidelberg bei einer Helligkeit von 12,0 mag entdeckt wurde.
Der Asteroid ist benannt nach Phyllis, der Tochter von Sithon, dem König von Thrakien. Sie verliebte sich in Demophon von Athen, den Sohn des Theseus, der auf seiner Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg in Thrakien Halt machte. Er heiratete sie und wurde König. Kurz darauf reiste Demophon nach Athen, und als er nach einem Monat nicht wie versprochen zurückkehrte, nahm sich Phyllis das Leben.
Aufgrund ihrer Bahneigenschaften wird (556) Phyllis zur Vesta-Familie gezählt.