(566) Stereoskopia
| Asteroid (566) Stereoskopia | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Hauptgürtelasteroid |
| Große Halbachse | 3,375 AE |
| Exzentrizität | 0,120 |
| Perihel – Aphel | 2,970 AE – 3,780 AE |
| Neigung der Bahnebene | 4,895° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 79,5° |
| Argument der Periapsis | 300,4° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 20. Dezember 2025 |
| Siderische Umlaufperiode | 6 a 73 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 16,16 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 167,4 km ± 3,5 km |
| Albedo | 0,04 |
| Rotationsperiode | 12 h 6 min |
| Absolute Helligkeit | 8,2 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
C |
| Geschichte | |
| Entdecker | Paul Götz |
| Datum der Entdeckung | 28. Mai 1905 |
| Andere Bezeichnung | 1899 JB, 1899 LB, 1905 KA, 1907 VL, 1927 ED, 1928 HC |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(566) Stereoskopia ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 28. Mai 1905 vom deutschen Astronomen Paul Götz an der Großherzoglichen Bergsternwarte in Heidelberg bei einer Helligkeit von 11,8 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass der Asteroid bereits vom 9. bis 12. Mai 1899 mehrfach am Boyden Observatory der Harvard University, damals bei Arequipa in Peru, sowie am 9. Juni 1899 in Heidelberg fotografiert worden war.
Der Name des Asteroiden ist eine Anspielung auf den 1901 vom deutschen Optiker Carl Pulfrich entwickelten Stereokomparator, mit dessen Hilfe er einen Asteroiden entdeckte, der zuvor auf älteren Fotoplatten übersehen worden war. Es war der erste mit dieser Methode entdeckte Asteroid und er wurde später mit (566) Stereoskopia identifiziert. Die Benennung erfolgte mit Zustimmung des Entdeckers durch Pulfrich.
(566) Stereoskopia wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber außerhalb der Hecuba-Lücke und ist damit ein Mitglied der Cybele-Gruppe.
- ↑ H. Kreutz: Benennung von kleinen Planeten. In: Astronomische Nachrichten. Band 169, Nr. 4053, 1905, Sp. 363–364, doi:10.1002/asna.19051692103.