(907) Rhoda

Asteroid
(907) Rhoda
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Mittlerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2,798 AE
Exzentrizität 0,164
Perihel – Aphel 2,338 AE  3,258 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 19,533°
Länge des aufsteigenden Knotens 42,9°
Argument der Periapsis 88,5°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 24. Mai 2027
Siderische Umlaufperiode 4 a 249 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,69 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 82,7 km ± 0,3 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,03
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 22 h 28 min
Absolute Helligkeit 9,9 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
C
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Xk
Geschichte
Entdecker Max Wolf
Datum der Entdeckung 12. November 1918
Andere Bezeichnung 1901 BA, 1913 SC, 1918 VA
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(907) Rhoda ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 12. November 1918 vom deutschen Astronomen Max Wolf an der Großherzoglichen Bergsternwarte in Heidelberg bei einer Helligkeit von 12,3 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er am gleichen Ort bereits am 18. Januar 1901 sowie am 28. September 1913 in Winchester (Massachusetts) fotografiert worden war.

Der Asteroid war durch den Entdecker nach Rhoda Calvert Barnard (1844–1921), der verstorbenen Ehefrau des ihm befreundeten US-amerikanischen Astronomen Edward Barnard (1857–1923), zunächst „Barnardiana“ benannt worden, da er ihren Vornamen nicht kannte. Wolf schrieb darüber an Barnard: „Wenn ich den Vornamen Ihrer Gemahlin gekannt hätte, und – vorausgesetzt, dass er nicht schon verwendet worden ist – würde ich ihn einem meiner Planeten zur Erinnerung an Ihre liebe Frau beigegeben haben. Da das nicht ging, so taufe ich den Planeten 907 [1918 EU] auf den Namen: Barnardiana.“ In den Astronomischen Nachrichten stellte er es aber so dar, dass der Asteroid seinen Namen nach einem „befreundeten Kollegen“ trage, was Barnard überraschte. Auf seinen Wunsch wurde dieser Name dann durch Wolf zurückgenommen und der Asteroid stattdessen in „Rhoda“ umbenannt. Der ursprünglich vergebene Name wurde auf (819) Barnardiana übertragen.

  1. E. E. Barnard: The Naming of the Minor Planet No. 907, Barnardiana. In: Nature. Band 109, Nr. 2728, 1922, S. 176, doi:10.1038/109176a0 (PDF; 336 kB).
  2. M. Wolf: Kleine Planeten. In: Astronomische Nachrichten. Band 214, Nr. 5116, 1921, Sp. 69–70, doi:10.1002/asna.19212140408 (PDF; 309 kB).
  3. Red.: Benennung von Kleinen Planeten. In: Astronomische Nachrichten. Band 215, Nr. 5160, 1922, Sp. 471–472, doi:10.1002/asna.19212152407.