(92) Undina

Asteroid
(92) Undina
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 5. Mai 2025 (JD 2.460.800,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 3,185 AE
Exzentrizität 0,105
Perihel – Aphel 2,851 AE  3,519 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 9,923°
Länge des aufsteigenden Knotens 101,4°
Argument der Periapsis 236,8°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 25. Oktober 2027
Siderische Umlaufperiode 5 a 250 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 16,65 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 126,4 km ± 3,4 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,25
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 15 h 56 min
Absolute Helligkeit 6,7 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
X
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Xc
Geschichte
Entdecker C. H. F. Peters
Datum der Entdeckung 7. Juli 1867
Andere Bezeichnung 1867 NA
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(92) Undina ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 7. Juli 1867 vom deutsch-US-amerikanischen Astronomen Christian Heinrich Friedrich Peters am Litchfield Observatory in New York entdeckt wurde.

Der Asteroid wurde benannt nach der Heldin des Romans „Undine“ aus dem frühen 19. Jahrhundert, geschrieben vom deutschen Romantiker Friedrich de La Motte Fouqué (1777–1843), der viele Ritterromane, Erzählungen und Theaterstücke auf der Grundlage der nordischen Mythologie schrieb. Undine gehört zu einer Gruppe weiblicher Wassergeister. Wenn eine Undine einen Sterblichen heiratete und ein Kind zur Welt brachte, erhielt sie eine Seele. Sollte sich ihr Geliebter jedoch als untreu erweisen, wäre sie gezwungen, ins Meer zurückzukehren. Der Entdecker erläuterte die Namensgebung: „Der Planet… hat den Namen Undina erhalten, welcher sich vielleicht nicht in den alten Classikern findet, aber jedenfalls klassisch richtig gebildet, und ausserdem durch die liebliche Dichtung von de la Motte Fouqué verherrlicht worden ist.“ Zwei romantische Opern von Albert Lortzing (1801–1851) und E. T. A. Hoffmann (1776–1822) basieren auf der Erzählung.

  1. C. H. F. Peters: Elemente und Ephemeride der Undina (92). In: Astronomische Nachrichten. Bd. 69, Nr. 1654, 1867, Sp. 349–350, doi:10.1002/asna.18670692203 (online).