(9322) Lindenau
| Asteroid (9322) Lindenau | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Äußerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 3,172 AE |
| Exzentrizität | 0,160 |
| Perihel – Aphel | 2,6644 AE – 3,6797 AE |
| Neigung der Bahnebene | 1,996° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 136,5677° |
| Argument der Periapsis | 246,7729° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 10. Dezember 2026 |
| Siderische Umlaufperiode | 2063,52 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 16,76 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Absolute Helligkeit | 13,61 mag |
| Geschichte | |
| Entdecker | Freimut Börngen |
| Datum der Entdeckung | 10. Januar 1989 |
| Andere Bezeichnung | 1989 AC7, 1981 SQ4, 1996 HA11 |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(9322) Lindenau ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 10. Januar 1989 vom deutschen Astronomen Freimut Börngen an der Thüringer Landessternwarte Tautenburg (Sternwarten-Code 033) im Tautenburger Wald in Thüringen entdeckt wurde.
Der Asteroid ist nach dem deutschen Juristen, Astronomen und Minister Bernhard von Lindenau (1779–1854) benannt, der als Mäzen seine Sammlung italienischer Tafelbilder seiner Heimatstadt Altenburg stiftete, wo sie im nach ihm benannten Lindenau-Museum zu sehen ist.
Der Himmelskörper gehört zur Themis-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, die nach (24) Themis benannt wurde. Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (8965) Citrinella sind fast identisch mit denjenigen der drei kleineren, wenn man von der Absoluten Helligkeit von 14,4, 16,7 und 16,2 gegenüber 13,6 ausgeht, Asteroiden (71725) 2000 HN9, (300212) 2006 WZ153 und (323595) 2004 TB281.
- ↑ Der Familienstatus der Asteroiden in der Datenbank AstDyS-2 (englisch, HTML; 51,4 MB)