(951) Gaspra

Asteroid
(951) Gaspra
Aufnahme von (951) Gaspra durch die Raumsonde Galileo am 29. Oktober 1991
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2,210 AE
Exzentrizität 0,173
Perihel – Aphel 1,827 AE  2,594 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 4,106°
Länge des aufsteigenden Knotens 253,0°
Argument der Periapsis 130,0°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 28. Mai 2025
Siderische Umlaufperiode 3 a 104 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 19,88 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 12,2 km ± 0,2 km
Abmessungen (18,2 × 10,5 × 8,9) km
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,25
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 7 h 3 min
Absolute Helligkeit 11,5 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
S
Spektralklasse
(nach SMASSII)
S
Geschichte
Entdecker G. N. Neuimin
Datum der Entdeckung 30. Juli 1916
Andere Bezeichnung 1913 YA, 1916 OJ, 1955 MG1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(951) Gaspra ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 30. Juli 1916 vom russischen Astronomen Grigori Nikolajewitsch Neuimin am Krim-Observatorium in Simejis bei einer Helligkeit von 13,2 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte der Asteroid bereits auf einer Aufnahme gefunden werden, die am 19. Dezember 1913 an der Großherzoglichen Bergsternwarte in Heidelberg gemacht worden war. (951) Gaspra war der erste Asteroid, der durch eine Raumsonde aus der Nähe fotografiert und erforscht wurde.

Der Asteroid wurde benannt nach Haspra (Russisch: Gaspra), dem Ferienort an der Südküste der Krim, in dem der berühmte russische Schriftsteller Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828–1910) viele Jahre seines Lebens verbrachte.

Aufgrund ihrer Bahneigenschaften wird (951) Gaspra zur Flora-Familie gezählt.