(999) Zachia
| Asteroid (999) Zachia | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Mittlerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 2,613 AE |
| Exzentrizität | 0,216 |
| Perihel – Aphel | 2,049 AE – 3,177 AE |
| Neigung der Bahnebene | 9,755° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 214,9° |
| Argument der Periapsis | 128,0° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 11. Februar 2025 |
| Siderische Umlaufperiode | 4 a 82 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 18,21 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 16,8 km ± 0,2 km |
| Albedo | 0,23 |
| Rotationsperiode | 22 h 50 min |
| Absolute Helligkeit | 10,9 mag |
| Geschichte | |
| Entdecker | Karl Wilhelm Reinmuth |
| Datum der Entdeckung | 9. August 1923 |
| Andere Bezeichnung | 1915 VC, 1923 PE, 1939 HA, 1940 RH, 1957 SH, 1972 CG |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(999) Zachia ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 9. August 1923 vom deutschen Astronomen Karl Wilhelm Reinmuth an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl bei einer Helligkeit von 12,8 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er bereits am 4. November 1915 am Krim-Observatorium in Simejis fotografiert worden war.
Der Asteroid ist benannt nach dem österreichisch-deutschen Astronomen und Mathematiker Franz Xaver von Zach (1754–1832). Er war Direktor der Seeberg-Sternwarte bei Gotha. Von Zach entdeckte den Kleinplaneten (1) Ceres wieder, nachdem dieser aufgrund einer schweren Krankheit Giuseppe Piazzis verloren gegangen war, und nutzte dafür die Berechnungen von Carl Friedrich Gauß. Er gründete die Monatliche Correspondenz zur Beförderung der Erd- und Himmelskunde, die das wichtigste Medium für den Austausch und die Weiterentwicklung der Beobachtung und Datenverarbeitung der ersten Asteroiden war.