-ana
-(i)ana, als Endung zu einem Eigennamen gefügt, ist die historische Bezeichnung einer Sammlung von Aussprüchen, Musikstücken, Witzworten, Urteilen, Notizen oder Anekdoten, welche den Träger jenes Namens entweder unmittelbar betreffen, auf ihn als Quelle zurückgehen oder als Hommage auf ihn bezogen sind. Beispiele: Gallettiana, Husserliana, Johnsoniana, Taubmanniana, Marquardtiana, Kreisleriana, Bachianas brasileiras. Die Endung ist lateinischen Ursprungs und der Plural Neutrum zur Endung -anum. So heißen Gebäude der Hallenser Universität „Thomasianum“ und „Melanchthonianum“.