A. Sala

Koordinaten: 52° 30′ 4,1″ N, 13° 22′ 35,4″ O

A. Sala
Rechtsform Einzelunternehmen (bis 1857)
OHG (1858–1880)
Einzelunternehmen (1880–1883)
OHG (1884–1908)
Einzelunternehmen (1908–1920)
OHG (1920–1952)
Einzelunternehmen (ab 1952)
Gründung 1845
Auflösung 1986
Auflösungsgrund Übernahme
Sitz Berlin
Hausvogteiplatz 7 (1845)
Jerusalemerstr. 33 (1846–1851)
Leipzigerstr. 58 (1851–1859)
Schützenstr. 60 (1858–1907)
Tempelhofer Ufer 36 (1908–1985)
Leitung Antonio Sala (bis 1878)
E. Wedecke (1858–1880)
Louise Sala (1878–1882)
Fortunato Sala (1882–1941)
Adolf Sala (1884–1908)
Arthur Sala (1920–1936)
Bruno Sala (1920–1966)
Curt Sala (1920–1952)
Charlotte Sala (1966–1971)
Melitta Kozlowski-Sala (1971–1986)
Branche Lithographie, Gravur, Kunstverlag, humoristische Neujahrswünsche, Luxuspapier-Produkte, Spiele, Postkarten

A. Sala war ein 1845 von Antonio Sala gegründetes Berliner Kunstverlag-, Lithographie- und Gravur-Unternehmen, welches auch humoristische Neujahrswünsche, später Luxuspapier-Produkte und Postkarten produzierte. Sein Sohn Fortunato Sala machte zusammen Adolf Sala, Cousin von Fortunato, das Unternehmen zur Spitzengruppe der Spielehersteller um die Jahrhundertwende.

Kennzeichen für ihre Produkte ab den 1880er Jahren war ein Logo „AS“, später bei den produzierten Spielen ein rotes Siegel. Das Unternehmen wurde dann auch als Sala oder Verlag der Rotsiegelspiele bekannt.

Anfang oder Mitte der 1960er wurde die Produktion aufgegeben: Während der Verlag von Spielen beim Unternehmen blieb, wurde die Spieleproduktion vom Berliner Verpackungs- und Papierverarbeitungsunternehmen „Schwerdtle & Schantz“ durchgeführt.

1986 wurde „A. Sala“, welches im Familienbesitz in vierter Generation war, von „Schwerdtle & Schantz“ übernommen. Sie veröffentlichten von 1987 bis 1993 noch Spiele unter den Label Sala (1987–1990), Sala Spiele (1991–1993) und Salagames (1992–1993).

Ab 1993 kooperierte „Schwerdtle & Schantz“ mit dem Spiele-Distributor „Fun Connection“, welcher den Vertrieb der Spiele übernahm. Ab 1994 wurde auch die Verlagstätigkeit unter dem Namen „Fun Connection“ weiterbetrieben, sodass der Name „Sala“ vom Markt verschwand.