AV-Block
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| I44.3 | Sonstiger und nicht näher bezeichneter atrioventrikulärer Block |
| I44.0 | Atrioventrikulärer Block 1. Grades |
| I44.1 | Atrioventrikulärer Block 2. Grades |
| I44.2 | Atrioventrikulärer Block 3. Grades |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| BC63.0 | Atrioventrikulärer Block 1. Grads |
| BC63.1 | Atrioventrikulärer Block 2. Grads |
| BC63.10 | Hochgradiger atrioventrikulärer Block 2. Grads |
| BC63.1Y | Sonstiger näher bezeichneter atrioventrikulärer Block 2. Grads |
| BC63.1Z | Atrioventrikulärer Block 2. Grads, nicht näher bezeichnet |
| BC63.2 | Kompletter atrioventrikulärer Block |
| BC63.20 | Angeborener kompletter atrioventrikulärer Block |
| BC63.21 | Erworbener kompletter atrioventrikulärer Block |
| BC63.2Z | Kompletter atrioventrikulärer Block, nicht näher bezeichnet |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Ein AV-Block (Abkürzung für atrioventrikulärer Block, genannt auch atrioventrikuläre Leitungsstörung und Störung der atrioventrikulären Erregungsausbreitung) ist eine häufige Herzrhythmusstörung. Dabei ist die Erregungsleitung zwischen den Vorhöfen und den Herzkammern am Atrioventrikularknoten (AV-Knoten) des Herzens verzögert, zeitweise oder dauerhaft unterbrochen.
Leichtere Formen des AV-Blockes können unbemerkt bleiben und bedürfen keiner Behandlung. Schwerere Formen führen zu einem zu langsamen Herzschlag (Bradykardie, Bradyarrhythmie). Im Extremfall kann es sogar zu einem kompletten Stillstand der Kammern kommen, was dann einer notfallmäßigen Medikamenten- und Herzschrittmacherbehandlung bedarf.
- ↑ Herbert Reindell, Helmut Klepzig: Krankheiten des Herzens und der Gefäße. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 450–598, hier: S. 571–574 (Reizleitungsstörungen).