Aachener Hügelland

Das Aachener Hügelland ist eine Region im Westen Deutschlands, die sich rund um die Stadt Aachen erstreckt und zum Regierungsbezirk Köln gehört.

Das Aachener Hügelland hat eine Fläche von 13.601 Hektar. Es zählt wegen seiner Überdeckung mit Kreidesedimenten zu den mesozoischen Berg- und Hügelländern. Es bildet den Übergang aus dem Bergland der Eifel zu dem Flachland der Maas. Das Aachener Hügelland gehört zum westlichen Rheinland und bildet einen Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Geprägt ist das Gebiet durch Hügel, Täler, Wiesen, Wälder und kleinere Ortschaften. Die Region ist ein beliebtes Ziel für Naturfreunde, Wanderer und Radfahrer. Das Aachener Hügelland ist mit Hecken und Feldgehölzen durchsetzt und wird als Grünland genutzt. An den steilen Bachtälern von Wurm, Inde und Vicht findet sich auch Wald.

Das Aachener Hügelland hat mit der Stolberger Talung, dem Aachener Kessel, dem Aachener Wald und dem Vaalser Hügelland vier Untereinheiten. Es grenzt im Norden an die Jülicher Börde und im Süden und Osten an die Vennfußfläche.

Neben Aachen befinden sich Teile des Aachener Hügellandes auch im Umfeld der Städte Würselen, Eschweiler und Stolberg. Die Flüsse Wurm, Inde und Vicht durchziehen die Region.

  1. Fachbeitrag des Naturschutzes lanuk.nrw.de, Seite 16
  2. 1 2 3 Aachener Hügelland wms.nrw.de
  3. Zeitschrift für praktische Geologie mit besonderer Berücksichtigung der Lagerstätten-Kunde, Band 10, Seite 321, 1902
  4. Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Köln lvr.de, Seite 70 ff.
  5. Die ganze Geschichte des Aachener Hügellandes aufmerksam-wandern.de