Jülich-Zülpicher Börde

Die Jülich-Zülpicher Börde (auch (Nieder)Rheinische Lössbörden) ist eine Landschaft im Rheinland in Nordrhein-Westfalen am Nordrand der Eifel. Sie bildet den westlichen, linksrheinischen Teil der Niederrheinischen Bucht ohne die eigentliche Kölner Bucht, von der sie sich durch den Höhenzug der Ville abgrenzt. Sie teilt sich in die Jülicher Börde um Jülich im Norden und die Zülpicher Börde um Zülpich im Süden, die durch das Waldgebiet der Bürge voneinander getrennt werden und beide naturräumliche Haupteinheiten der Niederrheinischen Bucht darstellen.

Die Jülich-Zülpicher Börde umfasst Gebiete der Kreise Euskirchen, Düren, Rhein-Erft-Kreis und Teile des Rhein-Sieg-Kreises, des Kreises Heinsberg und der Städteregion Aachen. Die beiden Börden werden auch als Rheinische Bördenzone bezeichnet.

Der Norden der Jülicher Börde um Erkelenz wird lokal auch Erkelenzer Börde genannt.

  1. Karlheinz Paffen: Niederrheinische Bucht. In: Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands, 6. Lieferung, 1959, S. 823–844 (hier: S. 836).
  2. Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung (Hrsg.); Ewald Glässer (Bearb.): Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 122/123. Selbstverlag, Bonn-Bad Godesberg 1978, ISBN 3-87994-328-1, S. 36. (=Geographische Landesaufnahme 1:200.000. Naturräumliche Gliederung Deutschlands)
  3. Schulbuchseite Klett-Verlag mit grober Karte (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 1,1 MB).
  4. Hans Becker: Die Jülich-Zülpicher Börde zwischen Erft und Rur. In: Kölner Bucht und angrenzende Gebiete. (= Sammlung Geographischer Führer. Band 6). Verlag Bornträger, Berlin/Stuttgart 1972, S. 83 ff.
  5. Jakob Baumann, Bernd Wiese: Der Erftkreis. Selbstverlag, Köln 1986, S. 9.