Aufhebung der Leibeigenschaft in Russland
Die Aufhebung der Leibeigenschaft bzw. Abschaffung der Leibeigenschaft in Russland wurde am 19. Februarjul. / 3. März 1861greg. von Zar Alexander II. dekretiert und war die bedeutendste der damaligen liberalen Reformen.
Die liberalen Politiker, die hinter dem Manifest von 1861 standen, darunter Nikolai Alexejewitsch Miljutin, erkannten, dass ihr Land einer der wenigen verbliebenen Feudalstaaten in Europa war. Die erbärmliche Leistung der russischen Streitkräfte im Krimkrieg machte der Regierung die Schwächen des Reiches schmerzlich bewusst.