Abtei Prüm


Territorium im Heiligen Römischen Reich
Reichsabtei Prüm
Wappen

Wappen der gefürsteten Reichsabtei Prüm

Karte
Territorium der Fürstabtei Prüm (um 1400; nordwestlich der Mitte in violett)
Lage im Reichskreis
Karte des Oberrheinischen Reichskreises und angrenzender Gebiete von Gerard Valck um 1700 (Prüm am oberen Rand der Karte, westlich der Mitte, blassrot eingefasst)
Herrscher/
Regierung
Fürstabt
Heutige Region/en DE-RP
Reichstag Im Reichsfürstenrat: 1 Virilstimme
Reichsmatrikel 1521: 4 zu Roß, 30 Fußsoldaten, 50 Gulden; 1633: „so Trier vertitt“ 1 zu Roß, 13 zu Fuß oder 64 Gulden; 18. Jh.: „vertritt Chur-Trier mit“ 1 zu Roß, 13 zu Fuß, 64 Gulden, zum Cammergericht 50 Gulden;
Reichskreis Oberrheinischer Reichskreis
Kreistag Mitglied; Kreismatrikel (1532): 8 zu Ross, 60 zu Fuss;
Hauptstädte/
Residenzen
Prüm
Konfession/
Religionen
römisch-katholisch
Fläche 4 Quadratmeilen (1803)
Aufgegangen in 1576: Kurtrier; 1815 im Königreich Preußen (Rheinprovinz)

Die spätere Fürstabtei Prüm (lat. Monasterium Prumia / Abbatia Prumiensis; Titel: Sankt Salvator) in Prüm (Eifel-Ardennen) wurde 721 von Bertrada der Älteren, der Urgroßmutter Karls des Großen, gestiftet. Von Karls Eltern, Pippin dem Jüngeren und dessen Frau Bertrada der Jüngeren, wurde die Abtei 752 mit Mönchen des Benediktinerordens besetzt und als Hauskloster der Karolinger neugegründet. Die Abtei war stets eng verbunden mit der Familie der Karolinger und genoss deren besondere Gunst. Nach seiner Abdankung als Kaiser verbrachte Lothar I. die letzten Tage seines Lebens in Prüm und erhielt sein Grab in der Prümer Abteikirche.