Ackergesetze

Als Ackergesetze (leges agrariae) galten die Gesetze römischer Politiker (vor allem des 2./1. Jh. v. Chr.) zur Unterstützung der Kleinbauern, deren Existenz durch zunehmenden Großgrundbesitz gefährdet war. Sie galten dem Bodenrecht und der Ordnung von Eigentumsrechten.

  1. der Denar zeigt eine Abstimmungsszene, die sich vermutlich auf die Lex agraria bezieht: ein Beamter gibt einem Bürger einen Stimmstein, während ein zweiter Bürger seinen Stimmstein in die Wahlurne wirft. Vgl. Rainer Albert: Die Münzen der Römischen Republik. 1. Auflage. Battenberg–Gietl Verlag, Regenstauf 2003, S. 134, Nr. 1075.