AfD Schleswig-Holstein

AfD Schleswig-Holstein
Vorsitzender Kurt Kleinschmidt
Stellvertreter Volker Schnurrbusch
Julian Flak
Schatz­meisterin Andrea Gaidetzka
Gründungs­datum 27. April 2013
Gründungs­ort Brügge
Hauptsitz Christianstraße 164
24534 Neumünster
Landtagsmandate
0/69
Mitglieder­zahl 2.000 (Stand: Januar 2026)
Website afd-sh.de

Die AfD Schleswig-Holstein ist der Landesverband der rechtspopulistischen und rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland in Schleswig-Holstein. Der Landesverband wurde von Doris von Sayn-Wittgenstein als Vorsitzende geführt, bis sie am 28. August 2019 aus der Partei ausgeschlossen wurde. Mit Jörg Nobis als Spitzenkandidaten trat die Landespartei erstmals zur Landtagswahl 2017 an und zog mit einer Fraktion in den Landtag von Schleswig-Holstein ein. Zur Bundestagswahl 2017 trat die AfD mit dem Spitzenkandidaten Bruno Hollnagel und 2025 mit Kurt Kleinschmidt an. Bei der Landtagswahl 2022 scheiterte der Landesverband an der Fünfprozenthürde und ist Stand 2024 parteiintern neben seinem Bremer Pendant einer von zwei Landesverbänden, die nicht in einem Landtag vertreten sind.

  1. Parteimitglieder: Boom bei AfD, Linken und Grünen in Schleswig-Holstein. In: shz.de. 8. Februar 2026, abgerufen am 9. Februar 2026.
  2. Frank Decker: Kurz und bündig: Die AfD. In: Bundeszentrale für politische Bildung, 26. Oktober 2020, abgerufen am 29. Januar 2022.
  3. Institut für Menschenrechte: Rassistisch und rechtsextrem: Klare Abgrenzung von der AfD geboten (7. Juni 2021); eingesehen am 7. September 2021
  4. Schleswig-Holstein: AfD wirft Landeschefin Sayn-Wittgenstein raus. In: Spiegel Online. 28. August 2019 (spiegel.de [abgerufen am 29. August 2019]).
  5. SH-Wahl: Aus für Küstenkoalition - CDU siegt. 8. Mai 2017, abgerufen am 25. Mai 2017.
  6. Hollnagel ist AfD-Spitzenkandidat im Norden. 15. Januar 2017, abgerufen am 25. Mai 2017.
  7. NDR: Landesparteitag der AfD in Henstedt-Ulzburg: Demonstrationen und Wiederwahl des Landesvorsitzenden Kleinschmidt. Abgerufen am 1. Januar 2025.