Aleja Wilanowska

Aleja Wilanowska
Straße in Warschau
Die Wilanowska auf Höhe des Friedhofs Wilanów (Mauer rechts) in Richtung Stadtmitte
Basisdaten
Ort  Warschau
Ortsteil  Mokotów/Wilanów
Angelegt 
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Ulica Marynarska
Querstraßen  12 auf der Nordseite,
30 auf der Südseite – teilweise nur mit Fußgängerzugang
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke 
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, ÖPNV
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge etwa 5.800 Meter

Die Aleja Wilanowska ist eine wichtige Warschauer Straßenverkehrsader, die durch die westlich der Weichsel gelegenen Stadtteile Mokotów und Wilanów führt. Ihre Länge beträgt rund 5.800 Meter, auf ihrem letzten Abschnitt (in Wilanów) ist sie das etwa 1.000 Meter lange Endstück des historischen Warschauer Königstraktes.

Ursprünglich bestand hier nur ein Feldweg, der Wilanów mit der Ortschaft Służewiec (heute ein Teil von Mokotów) verband. Um 1775 wurde dieser Weg begradigt, ausgebaut und bis zur heutigen Ulica Puławska verlängert. Später folgte die Weiterführung bis zur querenden Ulica Wołoska. Bis 1941 wurde der Straßenabschnitt in Wilanów als Aleja Królewska bezeichnet. In den Jahren 2009 und 2010 erfolgte der Ausbau der Straße zwischen Ulica Dolina Służewiecka/Aleja Generała Władysława Sikorskiego und Ulica Jana III Sobieskiego auf je zwei Fahrbahnen. Die Wilanowska wird auf ihrer gesamten Strecke von Bussen des ÖPNV befahren. Sie ist durchgängig in jeder Fahrtrichtung zweispurig.