| Klassifikation nach ICD-10 |
| R41.8 |
Sonstige und nicht näher bezeichnete Symptome, die das Erkennungsvermögen und das Bewusstsein betreffen: Anosognosie |
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| ICD-10 online (WHO-Version 2019) |
Anosognosie (griechisch ἁ- a- [Verneinungspartikel], νόσος nosos ‚Krankheit‘ und γνῶσις gnōsis ‚Erkenntnis‘) bezeichnet entweder die Beeinträchtigung der Wahrnehmung einer Erkrankung und/oder der Folgen einer Erkrankung oder eines Unfalls. Weitere Bezeichnungen sind fehlende Krankheitseinsicht, mangelndes Störungsbewusstsein oder gestörte Selbstwahrnehmung. Dabei muss die Krankheitseinsicht nicht vollständig gestört sein, sondern kann sich auf einzelne kognitive Fähigkeiten beziehen, die mit bestimmten Hirnregionen korrelieren.
- ↑ Dorsch. Lexikon der Psychologie. Anosognosie. Hogrefe Verlag, abgerufen am 28. August 2025