Anti-Kohlekraft-Bewegung

Die Anti-Kohlekraft-Bewegung, häufig nur kurz Anti-Kohle-Bewegung genannt, ist eine soziale Bewegung, die sich als Teil der Umweltbewegung für einen Kohleausstieg und die Etablierung erneuerbarer Energien einsetzt und gegen die Nutzung der Kohleverstromung wendet.

Die Anti-Kohlekraft-Bewegung richtet sich etwa mit Protesten, Unterschriftenaktionen oder Klagen gegen den Neubau von Kohlekraftwerken (z. B. Kraftwerk Ensdorf, Kraftwerk Datteln, Kohlekraftwerk Moorburg) oder gegen den Betrieb von Braunkohletagebauen. Insbesondere in Großbritannien und den USA fordert die Divestment-Bewegung Großanleger – wie Pensionskassen, Stiftungen, religiöse Einrichtungen oder Universitäten – auf, Kapital aus Finanzanlagen in Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen im Allgemeinen und speziell im Zusammenhang mit der Kohlekraft abzuziehen.

  1. Süddeutsche Zeitung, Demonstration gegen Kohletagebau in Garzweiler: Menschenkette an Deutschlands größtem Loch, 25. April 2015
  2. „Die Anti-Kohlekraft-Bewegung feiert ihre ersten Triumphe“. Die Welt, 2. Dezember 2007, abgerufen am 2. Mai 2015.
  3. „Kohlekraftwerk Datteln vor dem Aus: Eine juristische Ohrfeige“. Süddeutsche Zeitung, 17. Mai 2010, abgerufen am 2. Mai 2015.
  4. „Die Anti-Kohle-Bewegung“. Die Zeit, 23. April 2008, abgerufen am 2. Mai 2015.
  5. „Die Anti-Kohle-Kette“. Rheinische Post, 25. April 2015, abgerufen am 2. Mai 2015.
  6. The Guardian, Keep it in the Ground divestment campaign attracts 200,000 supporters, 7. Mai 2015