Astraea-Klasse

Astrea-Klasse
Die Bonaventure
Schiffsdaten
Land Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Schiffsart Geschützter Kreuzer
Bauzeitraum 1890 bis 1896
Stapellauf des Typschiffes 17. März 1893
Gebaute Einheiten 8
Dienstzeit 1894 bis 1940
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 103,5 m (Lüa)
Breite 15,1 m
Tiefgang (max.) 5,8 m
Verdrängung 4.360 tn.l.
 
Besatzung 318 Mann
Maschinenanlage
Maschine 8 × Dampfkessel
2 × Dampfmaschinen
Maschinen­leistung 9.500 PS (6.987 kW)
Höchst­geschwindigkeit 19,5 kn (36 km/h)
Propeller 2
Bewaffnung
Panzerung
  • Deck: 50 mm
  • Maschinenraum: 125 mm
  • Kommandoturm: 76–150 mm
  • Schutzschilde: 115 mm

Die Astraea-Klasse war eine Klasse von acht Geschützten Kreuzern der Royal Navy. Sie waren als verbesserte Version der Geschützten Kreuzer der Apollo-Klasse konzipiert. Der Bau aller Schiffe erfolgte auf den Marinewerften von Devonport, Pembroke, Chatham, Portsmouth und Sheerness und nicht wie bei der vorhergehenden Apollo-Klasse überwiegend auf Privatwerften. Die Schiffe waren für den Einsatz in tropischen Gewässern gebaut worden und hatten alle einen kupferbeschlagenen Rumpf. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs waren noch sieben Kreuzer vorhandenen. HMS Astraea und die Fox waren noch als Auslandskreuzer im Einsatz und blieben dies bis zum Kriegsende. Die seit langem in Reserve befindliche Charybdis wurde wieder aktiviert und diente bis zum Ausfall durch eine Kollision im Januar 1915 im Atlantik. Die anderen vier wurden nur noch für stationäre Hilfsdienste herangezogen. 1920 bis 1923 wurden die Schiffe ausgesondert und verkauft. Dem Abbruch entging die Hermione, die von The Marine Society als stationäres Schulschiff angekauft und wie seine Vorgänger in Warspite umbenannt wurde. 1940 wurde die Ausbildung auf dem nahe Greenwich liegenden Schiff wegen der Bombengefahr des Zweiten Weltkriegs aufgegeben und auch dieses Schiff abgebrochen.

  1. 1 2 Conway's All the World's Fighting Ships, 1906–1921, S. 77