Athribis-Projekt
Das Athribis-Projekt ist ein archäologisch-philologisches Vorhaben, das sich mit den Überresten der altägyptisch-pharaonischen und koptisch-christlichen Kultur der antiken Ortschaft Athribis (nahe der heutigen Stadt Sohag) befasst. Das Ziel des Projektes ist die vollständige epigraphische, bauhistorische und materialtechnologische Erforschung, Konservierung und Publikation des großen Tempels, der dem Gott Min-Re, seiner Gattin Repit und ihrem Sohn Kolanthes als Kindgott geweiht war.
An dem Projekt arbeitet seit dem Jahre 2003 ein Team von Ägyptologen, Bauforschern, Vermessungstechnikern und Konservierungswissenschaftlern aus Deutschland, Polen und Ägypten unter der Leitung des Tübinger Ägyptologieprofessors Christian Leitz.