Autogenozid

Autogenozid oder Völkerselbstmord (von englisch autogenocide, von griechisch αὐτό- auto „selbst-“ und „Genozid“) bezeichnet die Ausrottung einer Bevölkerung eines Landes durch die eigene Regierung bzw. durch die eigene Bevölkerung selbst.

Der Begriff hat seinen Ursprung in den 1950er Jahren, wo er vor allem von Arnold J. Toynbee verwendet wurde. Der französische Politikwissenschaftler und Journalist Jean Lacouture nutzte den Begriff Autogenozid, um die Massenmorde der Roten Khmer in Kambodscha während der Jahre 1975–79 von anderen Völkermorden abzugrenzen.

  1. 1 2 Autogenocide. (Memento vom 25. November 2016 im Internet Archive) In: Oxford English Dictionary
  2. David P. Chandler: Brother Number One: A Political Biography of Pol Pot (Revised Edition). Westview, 1999 Boulder (CO). Silkworm Books, Chiang Mai (Thailand) 2000, ISBN 974-7551-18-7, S. 3, 4