Bürgerressource
Als Ressource (französisch: Hilfsquelle, Auskommen, Hilfsmittel; vom lateinischen Präfix re- [= zurück, wieder] und von französisch source = Quelle, Ursprung; zu altfranzösisch resoudre und lateinisch resurgere = wiedererstehen, deswegen ursprünglich resource) oder früher auch als Bürgerressource (vgl. Ressource) wurde bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts ein Gebäude bezeichnet, das sich zumeist im Eigentum eines privaten Trägervereins der Bürgerschaft einer Stadt befand und in dem sich die Vereinsmitglieder und deren Gäste zu vielfältigen Zwecken betätigen konnten. Manchmal wurde auch der Verein selbst als Ressource bezeichnet. Die Bürgerressourcen lagen häufig an städtebaulich herausgehobenen Orten.
- ↑ Brockhaus Enzyklopädie. 19. Auflage, 18. Band, Verlag Friedrich Arnold Brockhaus, Mannheim 1992, ISBN 3-7653-1118-9, S. 320.
- ↑ Friedrich Spielhagen: Sämtliche Werke. Band 2 (Problematische Naturen. Zweite Abtheilung: Durch Nacht zum Licht), Leipzig 1874 (Erstpublikation 1862).
- ↑ Petra Knápková: Ein Beitrag zur Kulturgeschichte Iglaus. Dissertation, Olomouc 2010, S. 16. - Knápková 2010
- ↑ Heinrich August Ottokar Reichard: Der Passagier auf der Reise in Deutschland, in der Schweiz, zu Paris und Petersburg. Reutlingen 1816, S. 262 f.
- ↑ Siehe zum Beispiel: Graf Gustav von Blome: Zeitgemäße Betrachtungen. Vortrag, gehalten im Wiener geselligen Vereine (Ressource). Verlag Carl Sartori, Wien / Gran 1868, S. 24.
- ↑ Franz-Christian Schubert, Alban Knecht: Ressourcen - Merkmale, Theorien und Konzeptionen im Überblick. Open Access Repository, 2015, abgerufen am 4. Mai 2017.