BMK Chemie
| VEB Bau- und Montagekombinat Chemie Halle | |
|---|---|
| Rechtsform | VEB Kombinat |
| Gründung | 1959 |
| Auflösung | 1990 |
| Auflösungsgrund | Privatisierung |
| Sitz | Halle (Saale), Deutsche Demokratische Republik |
| Mitarbeiterzahl | 4199 |
| Branche | Baugewerbe |
| Stand: 30. Juni 1990 | |
Der VEB Bau- und Montagekombinat Chemie Halle wurde 1959 gegründet und war ein großer Baubetrieb der DDR mit Sitz in Halle (Saale). Das Kombinat war eines von acht zentral geleiteten Bau- und Montagekombinaten und beschäftigte rund 16.000 Mitarbeiter.
Neben Bauprojekten für die chemische Industrie der DDR war das Kombinat auch im Ausland tätig. So zum Beispiel beim Bau der Druschba-Trasse in der Sowjetunion und auch in der Bundesrepublik. Für den Bau des Kulturzentrums „Treffpunkt Rotebühlplatz“ am Stuttgarter Rotebühlplatz übernahm das BMK Chemie beispielsweise Beton- und Schalungsarbeiten.
- ↑ „Die Wirtschaft – Unabhängige Wochenzeitung für Wirtschaft, Handel und Finanzen“ (Hrsg.): Kombinate: Was aus ihnen geworden ist. Reportagen aus den neuen Ländern. Verlag Die Wirtschaft, München 1993, ISBN 3-349-01041-5, S. 377–381. (Anhang: Zentralgeleitete Kombinate der Industrie und des Bauwesens nach Ministerien, Stand 30. Juni 1990, basierend auf Zahlen des statistischen Betriebsregisters der DDR)
- ↑ NDR Info; Lena Gürtler, Christoph Heinzle und Marc Hoffmann; Jens Brommann (Redaktion): Radiotranskript: Das Forum: Inside Treuhand. Der Fall HMB, Teil 1: Kombinat sucht Käufer, abgerufen am 15. September 2023.
- ↑ stasi-mediathek.de: Bericht über den Vertragsabschluss zum Bauvorhaben „Treffpunkt Rotebühlplatz“, abgerufen am 15. September 2023.