Baath-Partei
| حزب البعث العربي الاشتراكي Arabisch-Sozialistische Baath-Partei | |
|---|---|
| Gründung | 7. April 1947 durch Michel Aflaq, Salah al-Din al-Bitar und andere |
| Auflösung | 1966: Aufspaltung in zwei Fraktionen: irakische und syrische Baath-Partei |
| Hauptsitz | Irakischer Zweig: bis 2003 Bagdad, seitdem im Untergrund weiter aktiv; syrischer Zweig: bis 2024 Damaskus |
| Ausrichtung | Baathismus: Arabischer Sozialismus, Arabischer Nationalismus, Panarabismus |
| Farbe(n) | Panarabische Farben: schwarz, rot, weiß und grün |
Die Baath-Partei (französisch Parti Baas arabe socialiste; vollständiger Name hizb al-baʿth al-ʿarabī al-ischtirākī / حزب البعث العربي الإشتراكي / ḥizb al-baʿṯ al-ʿarabī al-ištirākī / ‚Arabische Sozialistische Partei der Wiedererweckung‘, aus arab. Baʿth / بعث / baʿṯ / ‚Wiedergeburt, Auferstehung, Erneuerung, Erweckung‘) ist eine politische Partei, die mit Ablegern in zahlreichen arabischen Ländern aktiv ist.
Die Ideologie des Baathismus verbindet nationalistischen Panarabismus und revolutionären Säkularismus mit den Elementen eines arabischen Sozialismus. Der Baathismus ist auch die Ideologie der so genannten Neo-Baath-Partei, eines Ablegers der Baath-Partei in Syrien. Im Laufe der Zeit bildeten sich eine syrische und eine irakische Partei heraus, die sich untereinander befehdeten. Der Baathismus war im Irak für 35 Jahre (1963/1968–2003) und in Syrien für 61 Jahre (1963–2024) die vorherrschende Staatsideologie.
Derzeit (Stand 2025) gibt es keine einzige Regierung mehr, die sich auf den Baathismus beruft.
- ↑ Christoph Leonhardt: Religion und Gewalt in Syrien. Legitimierung und Mobilisierung unter der Assad-Dynastie (1970–2020). In: Konfrontation und Kooperation im Vorderen Orient, Münster, 2024, 19, ISBN 978-3-643-25119-0, S. 21 f.; Religion und Gewalt in Syrien. In: lit-verlag.de. Abgerufen am 12. Juni 2025.