Bahnstrecke Bad Vilbel–Lauterbach (Hess) Nord
| Bad Vilbel–Lauterbach (Hess) Nord | |
|---|---|
Büdesheimer Tunnel nach Umbau (2006) | |
| Streckennummer (DB): | 3745 |
| Kursbuchstrecke (DB): | 634, ehem. 515 |
| Kursbuchstrecke: | 169c (1934) 193d (1946) |
| Streckenlänge: | 96,0 km |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Streckenklasse: | C3 |
| Maximale Neigung: | 22 ‰ |
| Streckengeschwindigkeit: | 80 km/h |
| Zugbeeinflussung: | PZB |
Die Bahnstrecke Bad Vilbel–Lauterbach (Hess) Nord ist eine Nebenbahn in Hessen, die ursprünglich von der Preußisch-Hessischen Eisenbahngemeinschaft erbaut und betrieben wurde. Sie zweigt in Bad Vilbel von der Bahnstrecke Kassel–Frankfurt ab und führt durch das Niddertal mit Stockheim, wo sie die Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen kreuzt und heute endet, und ab Hirzenhain weiter über den Vogelsberg. Im Bahnhof Hartmannshain mündete die Kleinbahn von Wächtersbach ein.
Im weiterhin betriebenen Abschnitt wird sie Niddertalbahn, im Volksmund auch Stockheimer Lieschen genannt; der Abschnitt des heutigen Radweges war die ursprüngliche Vogelsbergbahn. Die Bezeichnung Oberwaldbahn bezieht sich auf den Bahnhof Oberwald bei Bermuthshain, der nach dem schrittweisen Abbau der Gleise von dort bis Stockheim in den 1970er und frühen 1980er Jahren zum Endpunkt der Reststrecke von Lauterbach aus geworden war.
- ↑ Infrastrukturregister. DB Netz.
- ↑ Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.
- ↑ Dieser Name ist heute für die Bahnstrecke Gießen–Fulda in Gebrauch, obwohl diese den Vogelsberg nur am Rande streift.