Bahnstrecke Bad Vilbel–Lauterbach (Hess) Nord

Bad Vilbel–Lauterbach (Hess) Nord
Büdesheimer Tunnel nach Umbau (2006)
Streckennummer (DB):3745
Kursbuchstrecke (DB):634, ehem. 515
Kursbuchstrecke:169c (1934)
193d (1946)
Streckenlänge:96,0 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:C3
Maximale Neigung: 22 
Streckengeschwindigkeit:80 km/h
Zugbeeinflussung:PZB
von Frankfurt
0,000 Bad Vilbel 122 m
nach Friedberg
1,197 Nidda (29 m)
4,133 Bad Vilbel-Gronau
4,800 Bundesstraße 521
6,067 Niederdorfelden
7,166 Schöneck-Oberdorfelden
8,395 Mühlgraben (22 m)
8,521 Mühlgraben (36 m)
8,608 Schöneck-Kilianstädten
10,852 Schöneck-Büdesheim (bis 1999 Bf)
11,000 Büdesheimer Tunnel (200 m)
12,109 Nidder (33 m)
13,660 Nidderau-Windecken
14,023 Nidder (40 m)
14,600 von Hanau
14,780 Nidderau 127 m
nach Friedberg
18,986 Nidderau-Eichen (bis 1988 Bf)
20,239 Nidder (54 m)
20,788 Altenstadt-Höchst
23,272 Altenstadt (Hess)
25,967 Altenstadt-Lindheim
27,296 Nidder (22 m)
27,400 Enzheim (Hess) (bis 1927/39?)
28,884 Glauburg-Glauberg
von Gelnhausen
30,964 Glauburg-Stockheim 131 m
nach Gießen
33,800 Selters (Hess)
36,000 Ortenberg (Oberhess)
Nidder
37,700 Eckartsborn
39,000 Lißberg
Nidder
43,700 Hirzenhain (Oberhess)
45,400 Merkenfritz
49,500 Gedern
52,100 Sandsteinbrücke
55,600 Ober Seemen
61,200 Alteburg (Hess) (Anst)
von Wächtersbach
63,600 Hartmannshain 575 m
Rhein-Weser-Wasserscheide (höchster Punkt)
65,600 Oberwald Anschluss Muna
68,100 Bermuthshain
70,000 Crainfeld Hp
Schwarza
71,200 Grebenhain-Crainfeld
74,200 Nösberts-Weidmoos
78,000 Ilbeshausen
82,500 Herbstein
85,800 Rixfeld
88,900 Eisenbach (Oberhess)
90,600 Frischborn
91,500 Lauterbach-Blitzenrod
92,900 Stabernack (Anst)
94,200 Lauterbach (Hess) Süd
von Gießen
96,000 Lauterbach (Hess) Nord 284 m
nach Fulda

Quellen:

Die Bahnstrecke Bad Vilbel–Lauterbach (Hess) Nord ist eine Nebenbahn in Hessen, die ursprünglich von der Preußisch-Hessischen Eisenbahngemeinschaft erbaut und betrieben wurde. Sie zweigt in Bad Vilbel von der Bahnstrecke Kassel–Frankfurt ab und führt durch das Niddertal mit Stockheim, wo sie die Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen kreuzt und heute endet, und ab Hirzenhain weiter über den Vogelsberg. Im Bahnhof Hartmannshain mündete die Kleinbahn von Wächtersbach ein.

Im weiterhin betriebenen Abschnitt wird sie Niddertalbahn, im Volksmund auch Stockheimer Lieschen genannt; der Abschnitt des heutigen Radweges war die ursprüngliche Vogelsbergbahn. Die Bezeichnung Oberwaldbahn bezieht sich auf den Bahnhof Oberwald bei Bermuthshain, der nach dem schrittweisen Abbau der Gleise von dort bis Stockheim in den 1970er und frühen 1980er Jahren zum Endpunkt der Reststrecke von Lauterbach aus geworden war.

  1. Infrastrukturregister. DB Netz.
  2. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.
  1. Dieser Name ist heute für die Bahnstrecke Gießen–Fulda in Gebrauch, obwohl diese den Vogelsberg nur am Rande streift.