Bahnstrecke Berlin-Wannsee–Stahnsdorf

Berlin-Wannsee–Stahnsdorf
Friedhofsbahn nördlich von Dreilinden, 2006
Streckennummer (DB):6038
Kursbuchstrecke:94 (1934)
104a (Bln-Wannsee – Dreilinden 1946)
Streckenlänge:4,2 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:800 V =
Maximale Neigung: 10 
Minimaler Radius:300 m
Streckengeschwindigkeit:70 km/h
von Bln-Zehlendorf und von Bln-Grunewald
0,000 Berlin-Wannsee
nach Potsdam
nach Seddin
1,155 Kurfürstenweg
1,355 Gestellweg
1,850 Königsweg
Landesgrenze Berlin / Brandenburg
ehemalige Trasse der A 115 (um 1940)
Stammbahn
Teerofendamm
2,293 Dreilinden
2,610 Stolper Weg
Teltowkanal
heutige Trasse der A 115 (1969 gebaut)
3,159 Uferweg
3,540 Teerofenstraße
3,890 Alte Potsdamer Landstraße
4,293 Stahnsdorf
nach Teltow Stadt (ehem. Planung)

Die Bahnstrecke Berlin-Wannsee–Stahnsdorf, auch Friedhofsbahn, war eine eingleisige Hauptbahn in Berlin und Brandenburg. Die 1913 eröffnete Strecke war von Beginn an in das Netz der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnen – der heutigen Berliner S-Bahn – integriert. Sie führte vom Bahnhof Wannsee über Dreilinden zum Bahnhof Stahnsdorf und diente vor allem zur Anbindung des dortigen Südwestkirchhofs. 1928 wurde die Strecke im Rahmen der „Großen Stadtbahn-Elektrisierung“ mit Gleichstrom und Stromzuführung über seitliche Stromschiene elektrifiziert. Von 1945 bis 1948 war die Strecke infolge der Sprengung der Teltowkanalbrücke betrieblich unterbrochen. Mit dem Mauerbau am 13. August 1961 stellte die Deutsche Reichsbahn den Verkehr auf der von West-Berlin in die DDR führenden Verbindung ein.