Bahnstrecke Coburg–Bad Rodach

Coburg–Bad Rodach
Streckennummer (DB):5122
Kursbuchstrecke (DB):831
Kursbuchstrecke:165d (1934)
418t (1946)
Streckenlänge:17,65 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:D4
Maximale Neigung: 15,9 
Minimaler Radius:250 m
Streckengeschwindigkeit:60 km/h
Zugbeeinflussung:PZB
von Lichtenfels
0,00 Coburg 291 m ü. NHN
nach Ernstthal am Rennsteig
0,48 Lauter
1,26 Bundesstraße 4
1,99 Coburg-Neuses
Awanst Müllheizkraftwerk
3,22 Goldbergsee
3,87 Coburg-Beiersdorf
3,97 Beiersdorf (b Coburg)
6,12 Wiesenfeld (b Coburg) 304 m ü. NHN
7,78 Meeder
9,78 Kleinwalbur
12,24 Großwalbur 305 m ü. NHN
15,87 Schweighof
17,65 Bad Rodach 300 m ü. NHN

Die Bahnstrecke Coburg–Bad Rodach ist eine eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn in Oberfranken (Bayern). Sie zweigt in Coburg von der Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels ab und führt über Meeder nach Bad Rodach. Die 1892 eröffnete Strecke wurde zunächst von der Werra-Eisenbahn-Gesellschaft erbaut und betrieben. 1895 wurde die Bahngesellschaft samt der Strecke verstaatlicht.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Nebenbahnen war auf der Bahnstrecke Coburg–Bad Rodach bis in die 1990er Jahre ein hohes Verkehrsaufkommen im Güter- und Personenverkehr vorhanden, erst mit MORA C wurde der Güterverkehr 2002 bis auf die Bedienung des Müllheizkraftwerkes Coburg eingestellt.