Bahnstrecke Götzenhof–Wüstensachsen

Götzenhof–Wüstensachsen
Streckennummer:3820
Kursbuchstrecke (DB):506 (Fulda – Hilders (Rhön) 1986)
Kursbuchstrecke:171n (1934)
190z (1944)
192q (1946)
Streckenlänge:35,3 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
von Fulda
0,20 Götzenhof
nach Göttingen
3,30 Melzdorf-Almendorf
Haune
5,70 Wiesen (Kr Fulda)
6,90 Niederbieber
9,10 Langenbieber
Haune
12,90 Bieberstein
15,10 Elters
17,30 Milseburgtunnel
18,80 Milseburg
21,10 Rupsroth
Scheppenbach
23,70 Eckweisbach
Scheppenbach
von Tann
26,51 Aura (Abzw)
27,16 Hilders
29,30 Brandbach
29,40 Bundesstraße 458
29,47 Batten
30,52 Ulster (95 m)
31,02 Überführung des Birxgrabens
32,09 Seiferts
35,26 Wüstensachsen
35,58 Streckenende

Die Bahnstrecke Götzenhof–Wüstensachsen, die bis Hilders auch als Biebertalbahn, ab dort auch als Rhönbahn bezeichnet wurde, war eine in Etappen zwischen 1889 und 1916 erbaute eingleisige Nebenbahn in Hessen. Sie zweigte im Bahnhof Götzenhof von der Bahnstrecke Frankfurt–Göttingen ab und verlief über Hofbieber und Hilders nach Wüstensachsen. Im Regelfall begannen und endeten die Züge nicht im Trennungsbahnhof Götzenhof, sondern im etwa fünf Kilometer südwestlich liegenden Bahnhof Fulda. An der Abzweigstelle Aura mündete die Bahnstrecke Vacha–Hilders ein. Der Personenverkehr zwischen Fulda und Hilders wurde 1986 eingestellt, der Güterverkehr 1993. Die gesamte Strecke wurde in den Folgejahren abgebaut; die Trasse zwischen Götzenhof und Hilders wird inzwischen überwiegend durch den Milseburgradweg genutzt.