Bahnstrecke Germersheim–Landau

Germersheim–Landau
Streckennummer (DB):3450
Kursbuchstrecke (DB):280 (1949–1972)
681 (1972–1984)
Kursbuchstrecke:280 (1946)
Streckenlänge:20,934 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
von Bruchsal
von Wörth
3,571 Germersheim
Druslach
nach Schifferstadt
7,700 Bundesstraße 9
7,839 Westheim (Pfalz)
11,727 Lustadt
14,370 Zeiskam
Hofgraben
17,335 Hochstadt (Pfalz)
19,296 Dreihof
21,444 Dammheim
nach Neustadt
21,905 Landau (Pfalz) Industriestammgleis (Awanst)
22,200 vom Gewerbegebiet Landau-Ost
Bahnstrecke Neustadt–Wissembourg (seit 1897)
von Neustadt (bis 1897)
von Neustadt (seit 1897)
Queich
24,505 Landau (Pfalz) Hbf
nach Herxheim
nach Wissembourg
nach Rohrbach

Quellen:

Die Bahnstrecke Germersheim–Landau – gelegentlich auch als Untere Queichtalbahn bezeichnet – ist eine stillgelegte Eisenbahnstrecke von Germersheim nach Landau in der Pfalz in Rheinland-Pfalz, die unter anderem über Westheim, Lustadt und Zeiskam führte. Sie wurde 1872 eröffnet. In der Folgezeit war sie Teil einer bedeutenden Abfuhrstrecke für Kohle in West-Ost-Richtung. Zusätzlich war sie Teil einer überregionalen Fernverkehrsverbindung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie schrittweise zur Nebenbahn degradiert und 1998 stillgelegt, nachdem der Personenverkehr 1984 und der Güterverkehr 1991 zum Erliegen gekommen waren. Seit 2006 erlebt die Bahnstrecke eine Renaissance als Touristenattraktion. Seither ist auf einem Streckenabschnitt ein Draisinenverkehr eingerichtet, der als Südpfalz-Draisinenbahn oder kurz Südpfalzdraisine bezeichnet wird.

  1. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.
  2. Zeitchronik von 1949 bis 1994. In: queichtalbahn.npage.de. Abgerufen am 12. August 2015.