Bahnstrecke Krensitz–Delitzsch

Krensitz Süd–Delitzsch Stadt
Streckennummer:6915
Kursbuchstrecke:152n (Crensitz – Rackwitz-Güntheritz)
152m (Rackwitz-Güntheritz – Delitzsch West Klbf)
jeweils 1934

178t (Krensitz Nord – Rackwitz Ost)
152m (Rackwitz Ost – Delitzsch Stadt)
jeweils 1946

Streckenlänge:37,3 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
von Halle (Saale)
0,0 Krensitz Süd 107 m
nach Eilenburg
2,1 Krostitz Nord früher: Lehelitz
2,9 Krostitz Ost früher: Tanne
3,5 Krostitz
5,0 Krostitz Süd früher: Pröttitz
6,1 Kletzen
6,8 Zschölkau Nord früher: Hohenossig
7,9 Zschölkau
9,7 Rackwitz Süd früher Güntheritz
Verbindung zur Strecke Leipzig–Bitterfeld
10,4 Rackwitz Ost 120 m
Leipzig–Bitterfeld
13,4 Wolteritz früher Lössen
17,4 Radefeld-Hayna
19,2 Freiroda (Kr Delitzsch)
23,2 Glesien
25,4 Kölsa (Kr Delitzsch)
28,0 Zwochau (Kr Delitzsch)
28,9 Zwochau Ost früher: Grabschütz
31,2 Lissa (Kr Delitzsch)
Halle (Saale)–Cottbus
34,7 Delitzsch West
nach Delitzsch Gbf
36,1 Delitzsch Süd
von Leipzig
37,3 Delitzsch Stadt
nach Bitterfeld

Die Bahnstrecke Krensitz–Delitzsch war eine Nebenbahn im heutigen Freistaat Sachsen, die ursprünglich als Delitzscher Kleinbahn erbaut und betrieben worden ist. Sie verlief von Krensitz über Rackwitz nach Delitzsch.

Die normalspurige, zuletzt 37 Kilometer lange Strecke erschloss im damaligen, bis 1947 preußischen Landkreis Delitzsch zahlreiche Orte, die abseits der sich in der Kreisstadt kreuzenden Staatsbahnstrecken Dessau–Leipzig (Berliner Bahn) und Eilenburg–Halle (Sorauer Bahn) lagen. Die von Krensitz nach Delitzsch führende Eisenbahn durchzog dabei auch Teile des großen Braunkohlenreviers zwischen Delitzsch und Leipzig.