Bahnstrecke Oldenburg–Leer

Oldenburg (Oldb) Hbf–Leer (Ostfriesland)
Streckennummer (DB):1520
Kursbuchstrecke (DB):390
Kursbuchstrecke:221d (1946)
Streckenlänge:55 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Stromsystem:15 kV 16,7 Hz ~
Streckengeschwindigkeit:120 km/h
Zugbeeinflussung:PZB
von Bremen
von Osnabrück
von Brake
0,0 Oldenburg (Oldb) Hbf
alte Streckenführung (bis 1966)
Pferdemarktbrücke
Rosenstraße
Heiligengeiststraße
Georgstraße
Peterstraße/Ziegelhofstraße
0,9 Ziegelhofstrasse
1,2 nach Wilhelmshaven
2 Bundesautobahn 28
3 Logemann (Awanst)
3 Oldenburg-Wechloy
3,4 Wechloy
6 Bloh
10,8 Kayhauserfeld
von Edewechterdamm
15,2 Bad Zwischenahn
von Westerstede
23,2 Westerstede-Ocholt
nach Sedelsberg
29,5 Apen
32,2 Augustfehn
39,6 Stickhausen-Velde
42,8 Filsum
47,9 Nortmoor
49,9 Stadt Leer (Awanst)
von Norddeich Mole
55,0 Leer (Ostfriesland)
nach Rheine

Quellen:

Die Bahnstrecke Oldenburg–Leer ist eine 55 Kilometer lange eingleisige, elektrifizierte Hauptbahn im Nordwesten Niedersachsens. Sie verbindet die Emslandbahn bei Leer mit der Großstadt Oldenburg. Damit dient sie dem Verkehr aus Richtung Hannover und Bremen zur Hafenstadt Emden, dem Emsland sowie dem westlichen Ostfriesland einschließlich der für den Fremdenverkehr wichtigen Inseln Borkum, Juist und Norderney. Zusammen mit der Bahnstrecke Leer–Groningen hat sie auch eine internationale Bedeutung und ist Teil der deutsch-niederländischen Wunderline.

Die Strecke wurde am 15. Juni 1869 von der Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahn eröffnet und im Laufe des Jahres 1992 elektrifiziert, wodurch sich in Oldenburg für die Strecke nach Ostfriesland der aufwändige und zeitraubende Lokwechsel erübrigte.

  1. 1 2 3 Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: Zustand und Zukunft des Bahnverkehrs in Niedersachsen. (PDF) Niedersächsischer Landtag, 2. September 2008, S. 19, abgerufen am 25. September 2008.
  2. https://daten.zvbn.de/ssb/steckbrief.php?hstnr=8004610
  3. DB Netze - Infrastrukturregister
  4. Eisenbahnatlas Deutschland. 9. Auflage. Schweers+Wall, Aachen 2014, ISBN 978-3-89494-145-1.