Bauland (Landschaft)
| Bauland | |||
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| Physische Karte des Baulands Naturraum Nr. 128 (braun umrandet) | |||
| Systematik nach | Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands | ||
| Haupteinheitengruppe | 12 → Neckar- und Tauber-Gäuplatten | ||
| Über-Haupteinheit | 128 → Bauland | ||
| Naturraum | 128 → Bauland | ||
| Geographische Lage | |||
| Koordinaten | 49° 26′ 46″ N, 9° 25′ 23″ O | ||
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| Kreis | Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Hohenlohekreis, Landkreis Heilbronn | ||
| Bundesland | Baden-Württemberg | ||
| Staat | Deutschland | ||
Das Bauland ist eine Gäulandschaft, zum Teil in Franken liegend (Städte und Gemeinden im Altkreis Buchen und Main-Tauber-Kreis), im nordöstlichen Baden-Württemberg.
Es handelt sich um einen Naturraum der Neckar- und Tauber-Gäuplatten (Haupteinheit 12) im Südwestdeutschen Schichtstufenland. Das Bauland führt die Nr. 128 in der Systematik des Handbuchs der naturräumlichen Gliederung Deutschlands.
Der Name Bauland geht auf die Bezeichnung Ponland als „Landstrich, in dem Bohnen angebaut werden“ (vom mittelhochdeutschen pône) zurück. Das Land gilt als Heimat des Grünkerns.
Wegen der zahlreichen Bildstöcke und sonstigen Kleindenkmale mit Marienbildern wird das Bauland zusammen mit dem Taubertal und dem Taubergrund seit den 1920er Jahren auch Madonnenland oder heute Madonnenländchen genannt. Die Bildstocklandschaft schließt sich unmittelbar in Unterfranken an und verweist auf die ehemals weitverbreitete Zugehörigkeit von Orten zum Hochstift Würzburg.
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- ↑ Peter Wiesinger: Die Bedeutung der Eigennamen: Volksetymologie. In: E. Eichler u. a. (Hrsg.): Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik. de Gruyter, Berlin / New York 1995, S. 463–471 (scribd.com [abgerufen am 11. Oktober 2012]).
- ↑ Hermann Eris Busse: Peter Brunnkant (1927), Neuauflage Freiburg i. Br. 1985, S. 168ff; ders.: In der Stulpe des badischen Reiterstiefels. In: Badische Heimat. Zeitschrift für Volkskunde, Heimat-, Natur- und Denkmalschutz 20. Jg., 1933, S. 21.