Hochstift Würzburg
Territorium im Heiligen Römischen Reich | |
|---|---|
| Hochstift Würzburg | |
| Wappen | |
| File:CoA Würzburg Diocese.svg | |
| Alternativnamen | Fürstbistum, Hochstift, Stift, Herzogtum Franken |
| Herrschaftsform | Wahlfürstentum/Ständestaat |
| Herrscher/ Regierung | Fürstbischof, Administrator oder in Vakanz: Domkapitel |
| Heutige Region/en | DE-BY |
| Reichstag | 1 Virilstimme auf der geistlichen Bank im Reichsfürstenrat |
| Reichsmatrikel | 850 fl. |
| Reichskreis | Fränkisch |
| Hauptstädte/ Residenzen | Würzburg |
| Konfession/ Religionen | römisch-katholisch |
| Sprache/n | Deutsch (Unterfränkisch) |
| Fläche | 6100 km² |
| Einwohner | 230.000 (1790) |
| Währung | Rheinischer Gulden und Reichstaler |
| Aufgegangen in | Großherzogtum Würzburg |
Hochstift Würzburg (bis ins 19. Jahrhundert auch Hochstift Wirzburg) war die Bezeichnung für das von den Bischöfen von Würzburg in ihrer Eigenschaft als Reichsfürsten beherrschte Territorium des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde das Hochstift auch als „Herzogtum Franken“ bezeichnet.
- ↑ In einem Schreiben von Bischof Peter Philipp von Dernbach vom 21. Juli 1678 z. B. bezeichnete sich dieser nicht nur als Herzog zu Franken, sondern nannte auch sein Territorium „Bistumb Würzburg und Herzogthumb zu Franckhen“. Dokumentiert bei: Daniel J. Cohen: Die Landjudenschaften in Deutschland als Organe jüdischer Selbstverwaltung von der frühen Neuzeit bis ins neunzehnte Jahrhundert. Eine Quellensammlung. Band 2. Jerusalem 1997, Nr. 18:4. Siehe auch unzählige Briefe des hochstiftischen Gebrechenamts aus dieser Zeit, archiviert im Würzburger Staatsarchiv.