Bayernpartei
| Bayernpartei | |
|---|---|
| Parteivorsitzender | Thomas Hummel |
| Generalsekretär | Robert Böhnlein |
| Stellvertretende Vorsitzende | Helmut Freund Helmut Kellerer Thomas Pfeffer Richard Progl |
| Pressesprecher | Harold Amann |
| Schatzmeister | Martin Progl |
| Landesgeschäftsführer | Marco Scholz |
| Ehrenvorsitzende | Hubert Dorn, Andreas Settele, Florian Weber |
| Gründung | 28. Oktober 1946 |
| Gründungsort | München |
| Hauptsitz | Baumkirchner Str. 20 81673 München |
| Jugendorganisation | Jungbayernbund |
| Zeitung | Freies Bayern |
| Ausrichtung | Liberaler Konservatismus Föderalismus Regionalismus Separatismus Christdemokratie |
| Farbe(n) | Weiß Blau |
| Bundestagssitze | 0/630 |
| Landtagssitze | 0/203 |
| Sitze in Bezirkstagen | 1/228 |
| Staatliche Zuschüsse | keine |
| Mitgliederzahl | 4217 (1. September 2024) |
| Mindestalter | 16 Jahre |
| Europaabgeordnete | 0/96 |
| Europapartei | Europäische Freie Allianz (EFA) |
| Website | bayernpartei.de |
Die Bayernpartei e. V. (Kurzbezeichnung: BP) ist eine Landespartei in Bayern und strebt die Wiedererlangung der Unabhängigkeit des Freistaates an.
Die BP beteiligt sich regelmäßig an Wahlen in Bayern sowie an Bundestags- und Europawahlen. Sie ist Mitglied der Europäischen Freien Allianz (EFA). In der Politikwissenschaft wird die Bayernpartei als „regionalistisch-separatistische Partei mit wertkonservativem Programm“, „extrem-föderalistisch“ und als „liberale Partei mit konservativen Einschlägen“ beschrieben. Eines ihrer politischen Ziele – neben der Stärkung der Bürgerrechte und der Vereinfachung des Steuerrechtes – ist die Möglichkeit einer Volksabstimmung über den Austritt Bayerns aus dem deutschen Bundesstaat.
Im 1. Deutschen Bundestag war die Bayernpartei mit 17 Abgeordneten vertreten. Von 1954 bis 1957 war sie im Rahmen der Viererkoalition und von 1962 bis 1966 durch eine Koalition mit der CSU an der Bayerischen Staatsregierung beteiligt. Mit ihrem Ausscheiden aus dem Bayerischen Landtag nach der Landtagswahl 1966 verlor sie an Einfluss und ist heute nur noch auf kommunaler Ebene und im Bezirkstag von Oberbayern vertreten.
- ↑ Vorstandschaft. In: bayernpartei.de. Abgerufen am 11. Oktober 2025.
- ↑ Bundeswahlausschuss: Entscheidung über die Zulassung von Parteien zur Bundestagswahl (1), Minute 21
- ↑ Impressum. In: bayernpartei.de. Abgerufen am 25. September 2018.
- ↑ Johannes Reichart, Bayerischer Rundfunk: Kleine Parteien vor der Landtagswahl in Bayern. In: BR.de. 18. September 2018, abgerufen am 25. September 2018.
- ↑ Uwe Kranenpohl: Bayernpartei. In: Frank Decker (Herausgeber), Viola Neu (Hrsg.): Handbuch der deutschen Parteien. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften 2007, S. 166
- ↑ Hubensteiner: Bayerische Geschichte, Rosenheimer Verlagshaus, 17. Auflage 2009, S. 488–489.
- ↑ Kreikenbom/Neu, Kleine Parteien im Aufwind: Zur Veränderung der deutschen Parteienlandschaft, 2013.
- ↑ Bernhard Taubenberger: Kabinett Hoegner II, 1954–1957. In: Historisches Lexikon Bayerns. Abgerufen am 1. Dezember 2016.