Belarussisches Helsinki-Komitee
Das Belarussische Helsinki-Komitee (belarussisch Беларускі Хельсінкскі камітэт) ist die älteste und wichtigste Menschenrechtsorganisation in Belarus. Es ist eine freiwillige, unabhängige, unpolitische, zivilgesellschaftliche Menschenrechtsorganisation. Das BHK ist seit dem 1. November 1995 tätig (registriert durch das Justizministerium).
Am 1. Oktober 2021 wurde das Belarussische Helsinki-Komitee durch eine Entscheidung des Obersten Gerichts von Belarus seiner staatlichen Registrierung entzogen. Dennoch setzen die Menschenrechtler ihre Arbeit fort. Im Juli 2022 erhielt das Belarussische Helsinki-Komitee den konsultativen Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC). Am 7. Juni 2024 erklärte das Gericht des Eisenbahnbezirks der Stadt Homel die Website der Organisation sowie die Facebook-Seite des BHK für extremistisch.
Die Organisation ist Mitglied der Kontaktgruppe des Europarats für die Zusammenarbeit mit der belarussischen Zivilgesellschaft. Das Belarussische Helsinki-Komitee setzt sich dafür ein, die Bedeutung der Menschenrechte neu zu beleben und ihre Integration in alle Lebensbereiche zu fördern. Wie andere Helsinki-Gruppen weltweit arbeitet die Organisation im Einklang mit den Helsinki-Abkommen.
- 1 2 3 About us. In: belhelcom.org. Abgerufen am 9. Mai 2025 (englisch).
- ↑ UN Member States Should Accredit Blocked Human Rights Groups. In: Human Rights Watch. 14. Juli 2022, abgerufen am 8. Mai 2025 (englisch).
- ↑ CoE Search - Directorate of Communications. In: search.coe.int. Abgerufen am 8. Mai 2025 (englisch).