Beugungsscheibchen

Beugungsscheibchen (auch: Beugungsringe) entstehen bei der Beugung eines Lichtstrahls an einer Blende. Ist die Blende kreisförmig, so beobachtet man ein zentrales Intensitätsmaximum, umgeben von Ringen abnehmender Licht-Strahlungsintensität. Nichtkreisförmige Blenden erzeugen gleichfalls Beugungsstrukturen, die sich deutlich von einem Beugungsscheibchen unterscheiden können (Spikes).

In der Astronomie werden Beugungsscheibchen auch als Airy-Scheibchen (englisch Airy disc) bezeichnet, benannt nach dem englischen Astronomen George Biddell Airy.

Mathematisch wird die Beugung von Licht durch das Beugungsintegral beschrieben.

  1. Susana Frech, Stefan Frech: Fachwörterbuch Astronomie. BoD – Books on Demand, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8423-1963-9, S. 8 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. Airy-Scheibchen. enzyklo.de, abgerufen am 15. April 2014.