Biotin
| Strukturformel | |||||||||
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| Allgemeines | |||||||||
| Trivialname |
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| Andere Namen |
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| Summenformel | C10H16N2O3S | ||||||||
| CAS-Nummer | 58-85-5 | ||||||||
| ATC-Code |
A11HA05 | ||||||||
| Kurzbeschreibung | farblose Nadeln | ||||||||
| Vorkommen | Prokaryoten und Eukaryoten | ||||||||
| Physiologie | |||||||||
| Funktion |
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| Täglicher Bedarf |
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| Folgen bei Mangel | Entzündungen der Haut und Zunge, Haarausfall, Blutarmut, Depressionen, Müdigkeit, Ohnmacht, Appetitlosigkeit, Gliederschmerzen, erhöhte Gesamtcholesterinwerte, Unterzuckerung | ||||||||
| Überdosis | nicht bekannt | ||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 244,31 g·mol−1 | ||||||||
| Aggregatzustand | fest | ||||||||
| Schmelzpunkt |
232–233 °C | ||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | |||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
Biotin, auch als Vitamin B7 oder Vitamin H (auch Vitamin I) bezeichnet, ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex. Es spielt als prosthetische Gruppe von Enzymen im Stoffwechsel eine bedeutende Rolle, ist aber auch im Zellkern wichtig für die epigenetische Regulation der Genfunktion.
Die französische Nomenklatur benennt Biotin häufig als Vitamin B8, während sich in der angelsächsischen und auch in der deutschen Literatur die „Adenylsäure“ (Adenosinmonophosphat) als Vitamin B7 findet; zuweilen werden auch das Inositol, welches kein Vitamin ist, bzw. die Folsäure, die ebenfalls dem Vitamin-B-Komplex angehört, als Vitamin B8 bezeichnet. Der von der IUPAC einzige empfohlene Name ist jedoch Biotin.
Der Name „Biotin“ leitet sich vom griechischen Wort „bios“ (Leben) und der Endung „-in“ her, einer üblichen Endung in der organischen Chemie.
- ↑ Eintrag zu BIOTIN in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 28. Dezember 2020.
- 1 2 3 The Merck Index: An Encyclopedia of Chemicals, Drugs, and Biologicals, 14. Auflage (Merck & Co., Inc.), Whitehouse Station, NJ, USA, 2006; ISBN 978-0-911910-00-1.
- ↑ David E. Metzler, Carol M. Metzler: Biochemistry: The Chemical Reactions of Living Cells, Volume 1. ISBN 978-0-08-092470-0, 2001, S. 724.
- 1 2 3 4
- 1 2 Datenblatt Biotin, ≥99% (TLC), lyophilized powder bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 16. März 2013 (PDF).
- ↑
- ↑ Matthias Weider: Identifizierung von cis- und trans-Komponenten der biotinabhängigen Transkriptionsregulation in Saccharomyces cerevisiae. (PDF; 17,26 MB) Dissertation an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 2006.
- ↑ biotin | Origin and meaning of biotin by Online Etymology Dictionary. In: www.etymonline.com. Abgerufen am 14. November 2020 (englisch).