Bombardier Aventra
| Class 345, 701, 710, 720, 730 | |
|---|---|
Bombardier Aventra für die South Western Railway | |
| Anzahl: | 453 Züge (insgesamt 2741 Wagen) bestellt bzw. ausgeliefert |
| Hersteller: | Bombardier Transportation, nun Alstom |
| Baujahr(e): | 2015– |
| Bauart: | 3, 4, 5, 9 oder 10 Wagen |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Länge über Kupplung: | ~ 20–24 m (je nach Baureihe) pro einzelnem Wagen |
| Breite: | 2,8 m |
| Höhe: | 3,76 m |
| Höchstgeschwindigkeit: | 120–180 km/h |
| Stromsystem: | 25 kV, 50 Hz ~ (Oberleitung) 750 V = (Stromschiene) Batterie möglich |
| Fußbodenhöhe: | 1145 mm |
Unter dem Namen Bombardier Aventra hat Bombardier Transportation verschiedene Elektrotriebzüge für britische Eisenbahngesellschaften verkauft. Die Plattform wurde 2021 von Alstom, dem Nachfolger von Bombardier Transportation, übernommen.
Seit 2015 werden die Aventra-Züge wie die Vorgängerbaureihen Electrostar und Turbostar in den Derby Litchurch Lane Works hergestellt. Mit Großaufträgen von Transport for London (TfL), South Western Railway (SWR) und Abellio Greater Anglia hat der Aventra den Bombardier Electrostar als meistverkaufte Triebzugfamilie in Großbritannien abgelöst. Mit Höchstgeschwindigkeiten von 120 bis 177 km/h und vier bis sechs Türen pro Wagen sind die Triebzüge für den S-Bahn-, Vorort- und Regionalverkehr ausgelegt. Die Batterieversion mit einer Reichweite von bis zu 100 km Reichweite als Ersatz für die Turbostar-Züge ist derzeit nur als Bestelloption verfügbar. Dieseltriebzüge wurden ebenfalls noch nicht bestellt.
Die Wagenkästen der Triebzüge bestehen aus Aluminium. Sie laufen auf Drehgestellen des Typs Flexx Eco, wobei die Radsätze aus Gründen der Massenreduktion innen gelagert sind.
- ↑ Bombardier Commuter. In: Bombardier. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 26. Oktober 2020; abgerufen am 24. Oktober 2020 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Richard Latten: Spoorwegen 2019. uitgeverij de Alk (niederländisch).