Brustkrebs

Klassifikation nach ICD-10
C50 Mammakarzinom
C50.0 Brustwarze und Warzenhof
C50.1 Zentraler Drüsenkörper der Brustdrüse
C50.2 Oberer innerer Quadrant der Brustdrüse
C50.3 Unterer innerer Quadrant der Brustdrüse
C50.4 Oberer äußerer Quadrant der Brustdrüse
C50.5 Unterer äußerer Quadrant der Brustdrüse
C50.6 Recessus axillaris der Brustdrüse
C50.8 Brustdrüse, mehrere Teilbereiche überlappend
C50.9 Brustdrüse, nicht näher bezeichnet
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 10Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 05
Klassifikation nach ICD-11
2C60 Karzinom der Brustdrüse, spezialisierter Typ
2C61 Invasives Karzinom der Brustdrüse
2C61.0 Invasives duktales Karzinom der Brustdrüse
2C61.1 Invasives lobuläres Karzinom der Brustdrüse
2C61.2 Invasives pleomorphes lobuläres Karzinom der Brustdrüse
2C61.3 Invasives Karzinom der Brustdrüse mit gemischten duktalen und lobulären Eigenschaften
2C61.4 Invasives Karzinom der Brustdrüse, nicht identifizierbarer Typ
2C62 Inflammatorisches Karzinom der Brustdrüse
2C63 Bösartiger Phylloidestumor der Brustdrüse
2C64 Solides papilläres Karzinom der Brustdrüse mit Nachweis einer Invasion
2C65 Hereditäres Brust- und Ovarialkrebssyndrom
2C6Y Sonstige näher bezeichnete bösartige Neubildungen der Mamma
2C6Z Bösartige Neubildungen der Mamma, nicht näher bezeichnet
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Brustkrebs oder Mammakarzinom (von lateinisch mamma „Zitze, Brust; weibliche Brustdrüse“) ist der häufigste bösartige Tumor der Brustdrüse des Menschen. Er kommt hauptsächlich bei Frauen vor; nur etwa jede hundertste dieser Krebserkrankungen tritt bei Männern auf. In den westlichen Staaten ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Am Brustkrebs sterben mehr Frauen als an irgendeiner anderen Krebserkrankung. Die meisten Erkrankungen treten sporadisch (zufällig) auf, es gibt aber sowohl erbliche als auch erworbene Risikofaktoren. Neben der Heilung sind der Erhalt der betreffenden Brust und vor allem der Lebensqualität erklärtes Ziel der medizinischen Behandlung.

Die Therapie besteht in der Regel in einer an das Erkrankungsstadium angepassten Kombination aus Operation sowie Zytostatika-, Hormon- und Strahlentherapie. Neue Ansätze aus dem Gebiet der Krebsimmuntherapie werden außerdem durch monoklonale Antikörper (wie z. B. durch die Verabreichung von Trastuzumab oder Pertuzumab) ermöglicht. Das medizinische Vorgehen basiert in hohem Maß auf Erfahrungen aus Studien, folgt oft der evidenzbasierten Medizin und ist in weltweit akzeptierten Leitlinien standardisiert. Zahlreiche nationale und internationale Programme zur Früherkennung und zur strukturierten Behandlung sollen die Letalität (Sterblichkeit) künftig senken.

  1. M. A. Roubidoux: Breast cancer, male. In: Emedicine. Stand vom 24. September 2008.