Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
| Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz — BMJV — | |
|---|---|
| Staatliche Ebene | Bund |
| Stellung | oberste Bundesbehörde |
| Gründung | 20. September 1949; 1. Januar 1877 als Reichsjustizamt |
| Hauptsitz | Berlin |
| Bundesministerin | Stefanie Hubig (SPD) |
| Bedienstete | 676 (2026) |
| Haushaltsvolumen | 1,213 Mrd. Euro (2026) |
| Netzauftritt | bmjv.de |
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) ist eine oberste Bundesbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Es hat seinen Hauptsitz bzw. ersten Dienstsitz in Berlin und seinen zweiten Dienstsitz in der Bundesstadt Bonn. Hervorgegangen ist das am 20. September 1949 seine Tätigkeit aufnehmende Bundesministerium aus dem Reichsministerium der Justiz (bis 23. Mai 1945). Mit der Ernennung des Kabinetts Merkel III wurde das Bundesministerium der Justiz (BMJ) kraft Organisationserlass vom 17. Dezember 2013 um den Bereich Verbraucherschutz erweitert und in Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) umbenannt. In den Medien wurde das BMJV – je nach Fokus der Berichterstattung – häufig kurz als Bundesjustizministerium oder als Verbraucherschutzministerium bezeichnet. Im Kabinett Merz erhielt das Ministerium am 6. Mai 2025 erneut diverse Zuständigkeiten im Bereich Verbraucherschutz. Leiterin der Behörde ist die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz; Amtsinhaberin ist seit demselben Tag Stefanie Hubig (SPD).
Dienstsitz des Ministeriums war von 1949 bis 1973 die Rosenburg in Bonn-Kessenich. Seit 1999 ist der Hauptsitz in Berlin.
- 1 2 Bundeshaushaltsplan 2026 - Einzelplan 07 - Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. (PDF; 2,01 MB) Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 31. Januar 2026.
- 1 2 Friedrich Merz: Organisationserlass des Bundeskanzlers. BGBl. 2025 I Nr. 131 vom 09.05.2025. In: Bundesgesetzblatt. Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV), 9. Mai 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.
- ↑ Abkürzungsverzeichnis des Bundes. In: govdata.de. Föderale IT-Kooperation (FITKO), 2. Juni 2025, abgerufen am 31. Januar 2026 (deutsch).