Burgenland Freizeit

Burgenland Freizeit (BF)
Beschreibung Regionalzeitung Burgenland
Erstausgabe 19. November 1921
Erscheinungsweise 14-täglich
Reichweite 0,077 Mio. Leser
(Österreichische Media-Analyse 2006)
Chefredakteur Thomas Orovits
Herausgeber Medienbeteiligungs GmbH Burgenland

Die BF (Burgenländische Freiheit bzw. Burgenland Freizeit) war eine burgenländische Zeitung. Bis Ende 2006 war die BF die Parteizeitung der SPÖ Burgenland. BF und Burgenländische Volkszeitung (BVZ) (bis 2004 Parteizeitung der burgenländischen ÖVP) waren viele Jahre die dominierenden regionalen Wochenzeitungen im östlichsten österreichischen Bundesland.

Die BF wurde im November 1921 unter der Bezeichnung Burgenländische Freiheit gegründet. Es war dies das Jahr der Aufnahme des Burgenlandes (ehemaliges Deutsch-Westungarn) als selbständiges Bundesland in die Österreichische Republik.

In der Zeit des Austrofaschismus wurde die Zeitung verboten und erschien letztmals am 29. Dezember 1933. Einen Neubeginn startete die Burgenländische Freiheit am 21. Februar 1946. Am 10. Februar 1967 wurde die Burgenländische Freiheit in BF – Die Zeitung für das Burgenland umbenannt. Die Zeitung erschien wöchentlich, seit den 1960er-Jahren im Kleinformat (95 × 258 mm).

Nach Übernahme der Zeitung durch die Medienbeteiligungs GmbH Burgenland 2006 wurde die BF in Burgenland Freizeit umbenannt und erschien nur mehr alle 14 Tage als Gratisblatt. Im Jänner 2009 stellte sie aus Kostengründen den Betrieb ein.