C (Programmiersprache)

C
Basisdaten
Paradigmen: imperativ, strukturiert
Erscheinungsjahr: 1972
Designer: Dennis Ritchie
Entwickler: Dennis Ritchie & Bell Labs
Wichtige Implementierungen: GCC, MSVC, Borland C, Portland Group, Intel, Clang
Standardisierungen: ANSI X3.159-1989, ISO/IEC 9899:1990, ISO/IEC 9899:1990 / Amd 1:1995, ISO/IEC 9899:1999, ISO/IEC 9899:2011, ISO/IEC 9899:2018, ISO/IEC 9899:2024
Beeinflusst von: B, BCPL, Algol 68
Beeinflusste: awk, C++, C−−, C#, Objective-C, D, Go, Java, JavaScript, PHP, Perl, Python, Vala, Seed7
Betriebssystem: Compiler: üblicherweise Linux, macOS oder Windows
Target: zusätzlich Embedded, Konsolen, Systeme ohne OS
www.open-std.org/jtc1/sc22/wg14/

C ist eine imperative und prozedurale Programmiersprache, die der Informatiker Dennis Ritchie in den frühen 1970er Jahren an den Bell Laboratories entwickelte. Seitdem ist sie eine der am weitesten verbreiteten Programmiersprachen.

Die Anwendungsbereiche von C sind sehr verschieden. Sie wird zur System- und Anwendungsprogrammierung eingesetzt. Die grundlegenden Programme aller Unix-Systeme und die Systemkernel vieler Betriebssysteme sind in C programmiert. Zahlreiche Sprachen, wie C++, Objective-C, C#, D, Java, JavaScript, LSL, PHP, Vala oder Perl, orientieren sich an der Syntax und anderen Eigenschaften von C.

  1. Dennis M. Ritchie: The Development of the C Language. Lucent Technologies, Januar 1993, abgerufen am 10. September 2015: „The scheme of type composition adopted by C owes considerable debt to Algol 68, although it did not, perhaps, emerge in a form that Algol’s adherents would approve of.“