Südliches Patagonisches Eisfeld
| Südliches Patagonisches Eisfeld | ||
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Satellitenaufnahme eines Abschnitts im Nordosten des Südlichen Patagonischen Eisfelds, in Bildmitte liegt der O'Higgins-Gletscher, einer der größeren Auslassgletscher. Im oberen Bildausschnitt befindet sich der Vulkan Lautaro. | ||
| Lage | Patagonien, Chile/Argentinien | |
| Gebirge | Anden | |
| Typ | Plateaugletscher | |
| Länge | 350 km | |
| Fläche | 13.000 km² | |
| Höhenbereich | 3380 m – 0 m | |
| Breite | durchschnittlich 30–40 km | |
| Koordinaten | 50° 0′ S, 73° 30′ W | |
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| Entwässerung | Diverse Auslassgletscher | |
| Besonderheiten | Größtes Gletschergebiet auf der Südhalbkugel außerhalb der Antarktis | |
Das Südliche Patagonische Eisfeld (Spanisch: Campo de Hielo Patagónico Sur) ist das größte Gletschergebiet des Patagonischen Eisschildes, zudem das größte auf der Südhalbkugel außerhalb der Antarktis. Es liegt in den Anden, teilweise in Chile, teilweise in Argentinien.
Die Länge des Gletschergebiets, die Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung, beträgt 350 km, die Breite liegt meist zwischen 30 und 40 km. Die Fläche beträgt ungefähr 13.000 km².
Im Jahr 1943 wurde das Gletschergebiet im Auftrag der chilenischen Regierung mit Militärflugzeugen aus der Luft fotografiert. Danach wurde die Gegend durch die Expeditionen von Federico Reichert und Alberto de Agostini erforscht. Trotzdem sind bis heute Teile des Gebiets noch nicht betreten worden.
Das Südliche Patagonische Eisfeld gilt als das größte Süßwasserreservoir in Südamerika.
- 1 2 3 A. White, L. Copland: Spatial and temporal variations of glacier extent across the Southern Patagonian Icefield since the 1970s. In: The Cryosphere Discussion. Band 7, 2013, S. 1–34 (online; PDF; 5,9 MB)
- 1 2 M. Aniya et al.: The use of satellite and airborne imagery to inventory outlet glaciers of the Southern Patagonia Icefield, South America. In: Photogrammetric Engineering & Remote Sensing. Band 12, 1996, S. 1361–1369 (online; PDF; 2,8 MB)
- ↑ Entwicklung patagonischer Eisfelder zeigt enorme Komplexität der physikalischen Wechselwirkungen. Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, 10. Dezember 2019.